1904
Inhalt
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| Erstes Kapitel. | ||
| Robinsons Jugend und erste Fahrten, von ihm selbst erzählt | [1] | |
| Robinsons Herkunft. – Hang zum Seeleben. – Unterredung mit seinem Vater. – Besuch in Hull. – Er geht zur See. – Sturm. – Des Schiffes Untergang auf der Reede zu Yarmouth. – Robinsons Unschlüssigkeit. – Reise nach London. | ||
| Zweites Kapitel. | ||
| Robinsons Gefangenschaft und Flucht | [16] | |
| Robinsons Gefangenschaft in Saleh. – Flucht mit Xury. – Ankunft in Brasilien. | ||
| Drittes Kapitel. | ||
| Robinson als brasilischer Pflanzer | [24] | |
| Robinsons Aufenthalt in Brasilien als Pflanzer. – Eine neue Reise. – Schiffbruch. | ||
| Viertes Kapitel. | ||
| Rettung nach dem Schiffbruch | [31] | |
| Robinson schwimmt an das Wrack. – Erbauung eines Flosses. – Glückliche Landung mit der Fracht. – Tägliche Fahrten nach dem Wrack. – Errichtung seiner Wohnung. – Erbeutung von Ziegen. – Robinsons Kalender. – Tagebuch. | ||
| Fünftes Kapitel. | ||
| Robinsons Tagebuch | [45] | |
| Neujahr. – Sicherung der Hütte. – Wilde Tauben. – Beleuchtung. – Getreideähren.– Erdbeben. – Ein Schleifstein. – Ein Fäßchen Pulver. – Zertrümmerungdes Wracks. – Fischjagd. – Schildkröten. – Krankheit. – Nächtlicher Traum. –Fieber. – Reuige Betrachtungen. – Wiederherstellung durch Tabak. – Bibelfund. –Pflanzen und Früchte im Innern der Insel. – Bau eines Landhauses. – Die Katzeund ihre Jungen. – Jahrestag der Landung. – Ernteerfolge. | ||
| Sechstes Kapitel. | ||
| Robinson als Handwerker und Ackersmann | [57] | |
| Robinson säet Getreide. – Korbflechterei. – Töpferarbeiten. – Weitere Entdeckungsreisenauf der Insel. – Tierreicher Küstenstrich. – Robinson bringt einen Papagei sowieeine Ziege nach Hause. – Tröstliche Gedanken über Sonst und Jetzt. – Tageseinteilung.– Verheerung des Getreidefeldes. – Exekution an den Kornplünderern. – Kleine Ernte. | ||
| Siebentes Kapitel. | ||
| Robinson als Bäcker und Schiffbauer | [67] | |
| Robinson macht sich einen Mörser und ein Sieb. – Ernte. – Brotbacken. –Vergebliche Anstrengungen wegen der Schaluppe. – Robinson baut ein Boot:vereitelte Hoffnungen. – Rückblicke auf das dreijährige Inselleben. – TraurigerZustand der Kleidung. – Robinson wird Schneider. | ||
| Achtes Kapitel. | ||
| Robinsons unglückliche Bootfahrt | [77] | |
| Gefährliche Seereise. – In die See hinausgetrieben. – Sehnsuchtsvolle Betrachtungen.– Die beiden Strömungen und glückliche Landung. – Des Papageis Ruf.– Robinsons »Familie«. – Ziegenfang und Ziegenpark. – Schneiderkünste. –Neue Beobachtungen. – Rückblicke. | ||
| Neuntes Kapitel. | ||
| Robinson entdeckt Spuren von Menschen | [84] | |
| Neuer Ausflug auf Entdeckungen. – Menschliche Spuren. – Robinsons Bangen.– Untersuchung der Fußspuren. – Allerlei seltsame Gedanken. | ||
| Zehntes Kapitel. | ||
| Stillleben mit Unterbrechungen | [99] | |
| Robinsons Menagerie. – Viehzucht und Bierbrauerei. – Neuer Besuch vonWilden. – Das Wrack. – Ein neuer Freund. – Reiseträume. | ||
| Elftes Kapitel. | ||
| Zusammenstoß mit den Kannibalen | [112] | |
| Landung der Wilden. – Die beiden Schlachtopfer. – Der Flüchtling und seinBeschützer. – Reste des Kannibalenschmauses. – Freitags Dankbarkeit. – SeineAusstattung. – Erste Sprechstudien. – Freitag als Koch und Bäckerlehrling. –Nachrichten über die Nachbarländer. – Die Kariben und ihre religiösen Anschauungen. | ||
| Zwölftes Kapitel. | ||
| Eine Zeit großer Ereignisse | [131] | |
| Bau eines neuen größeren Bootes. – Probefahrten. – Neuer Kannibalenbesuch. –Der Kampf mit den Wilden. – Der Spanier und Freitags Vater. – Verpflegung derBefreiten. – Bestattung der Gefallenen. – Geschichte des Spaniers. – Zukunftspläne. | ||
| Dreizehntes Kapitel. | ||
| Durch Kampf zum Sieg | [151] | |
| Abreise von Caballos und Freitags Vater. – Ankunft weißer Männer. – Ein englischesSchiff. – Vergebliche Furcht vor Seeräubern. – Die Gefangenen. – Befreiungderselben. – Bestrafung der Meuterer. – Die Meuterer werden in die Irre geführt, überfallenund gefangen. – Wiedergewinnung des Schiffes. – Der englische Gouverneur. | ||
| Vierzehntes Kapitel. | ||
| Robinsons Abreise von seiner Insel | [169] | |
| Robinson als Gouverneur und Richter. – Abschied von der Insel und deren Bevölkerung.– Ankunft in England. – Alles fremd in der Heimat. – Reise nachLissabon. – Stand der brasilischen Besitzungen. – Der brave Portugiese. – GünstigeVermögenslage. – Landreise durch Spanien und Frankreich. – Wölfe in denPyrenäen. – Freitag und der Bär. – Stillleben in London. | ||
| Fünfzehntes Kapitel. | ||
| Aufenthalt in England und neue Reise | [185] | |
| Neue Reiselust. – Abfahrt. – Das Totenschiff. – Im Antillenmeer. – DerBüffeljäger. – Ankunft in der Kolonie. | ||
| Sechzehntes Kapitel. | ||
| Die Schicksale der Kolonie | [195] | |
| Ankunft auf der Insel. – Freitag und sein Vater. – Bericht über die Wirrenwährend der Abwesenheit des Gründers. – Neue Ordnung. – Weitere Reisepläne. | ||
| Siebzehntes Kapitel. | ||
| Fortgang und Schluß von Robinsons Weltfahrt | [207] | |
| Abschied von der Kolonie. – Kämpfe zur See. – Freitags Tod. – Brasilien. –Sturm am Kaplande. – Verschlagen ins Eismeer. – Das »Venedig des Eismeeres«.– Gefangen im Eise. – Durchbruch. – Der verlassene Matrose. – Ein »Robinson«auf einer schwimmenden Eisscholle. – Irrfahrten. – Das Gespensterschiff. – Zusammenstoßmit den Kochinchinesen. – In China und Sibirien. – Rückkehr nachEngland. – Endliche Ruhe. | ||
| Buntbilder: | ||
| Robinson und seine Familie | Titelbild | |
| Robinson und seine Ziege | Seite | [46] |
| Robinson und Freitag | " | [114] |
| Unter den Wölfen | " | [180] |
Daniel de Foe.
Robinson Crusoe.
Erstes Kapitel.
Robinsons Jugend und erste Fahrten, von ihm selbst erzählt.
Robinsons Herkunft. – Hang zum Seeleben. – Unterredung mit seinem Vater. – Besuch in Hull. – Er geht zur See. – Sturm. – Des Schiffes Untergang auf der Reede zu Yarmouth. – Robinsons Unschlüssigkeit. – Reise nach London.
Im Jahre 1632 erblickte ich in der Stadt York das Licht der Welt. Mein Vater, aus der Familie Creutznaer in Bremen stammend, hatte sich als Kaufmann in Hull, in England, niedergelassen. Hier war ihm das Glück hold, so daß es ihm gelang, sich ein ansehnliches Vermögen zu erwerben. Darauf zog er sich von den Geschäften zurück und siedelte nach York über, um seine ferneren Lebensjahre in Ruhe zu verbringen. Dort führte er meine Mutter heim; sie zählte zu einer alten und angesehenen Familie, Namens Robinson. So kam es, daß ich den Doppelnamen Robinson Creutznaer empfing; letzterer Name wurde indes durch die Leute gewöhnlich in Crusoe umgewandelt, wie man es in England oft findet. Wir behielten auch in der Folge diesen Namen bei.