»Nicht im geringsten, mein guter Freitag! Vielmehr gedachte ich dir eine Freude zu bereiten, wenn ich dich freiwillig in deine Heimat entließe.«
Und Freitag bleibt dabei: nichts ohne seinen Herrn.
»Was sollte ich aber bei deinem Volke anfangen?«
»O, dort gibt's genug für dich zu thun; wie du mich unterrichtet und gebessert hast, so wirst du auch meine Brüder sanft erziehen.«
»Mein guter Freitag! Du weißt selbst nicht, was du sprichst. Zu einem solchen Werke fehlt es mir an Kraft und Ausdauer.«
»O, du kommst doch mit, Robin?«
»Nein, nein, Freitag! Geh du ohne mich; ich werde hier bleiben und wiederum so leben wie vor deiner Ankunft.«
Die treue Seele war tief gerührt, Thränen standen ihm in den Augen. Dann griff er an seinen Gürtel, holte das Beil hervor und überreichte es mir.
»Was soll ich damit, Freitag?«
»Mich totmachen, Herr!«