a) Zweig mit Blüten, 2/5 nat. Gr.
b) Doppelfrucht, 1/4 nat. Gr.
c) Samen, der obere mit Flugapparat, 4/5 nat. Gr.
[XII. Nutzhölzer.]
Unsere Kolonien besitzen in ihren Baumbeständen, die sich teils in dichten Urwäldern, teils als lichtere Steppenwälder finden, einen großen Reichtum an wertvollen Nutzhölzern. Eine Ausbeutung dieser Schätze findet allerdings erst in geringem Umfange statt, weil die Untersuchungen über die für die Ausfuhr am besten geeigneten Hölzer noch gar nicht abgeschlossen sind. Manche Sorten sind überhaupt noch nicht genauer bekannt. Ein großes Hindernis ist auch der Mangel an Verkehrswegen. An größeren schiffbaren Flüssen fehlt es in den meisten Gegenden. Bevor deshalb nicht Eisenbahnen den Transport der Hölzer an die Küste ermöglichen, wird eine Ausfuhr nach Europa in größerem Umfange ausgeschlossen sein. Allerdings findet schon jetzt eine Ausnützung des Holzes statt in der Weise, daß zu den meisten europäischen Bauten in den Kolonien nur einheimisches Holz verwendet wird, so daß die Holzeinfuhr aus Europa beständig abnimmt.
Um auch für die Zukunft einen ausreichenden Waldbestand zu sichern, sorgt die Regierung für Aufforstung besonders wertvoller Bäume auf geeigneten Landstrecken.
Eine Aufzählung auch nur der wichtigsten Nutzhölzer unserer Kolonien ist schon ihrer großen Zahl wegen hier unmöglich; sie ist auch deshalb schwierig, weil es für die meisten Bäume noch keine allgemein eingeführten Namen gibt. Die Händler bezeichnen die afrikanischen Hölzer meist in Anlehnung an ihnen bekannte Holzarten, mit denen die neu eingeführten gewisse Ähnlichkeiten besitzen, auch ohne mit ihnen irgendwie verwandt zu sein.
Einige der bekanntesten Namen für afrikanische Nutzhölzer sind: