Im Lande der „Souldrivers“
Geschichten aus den Sklavenstaaten Nordamerikas
schildert der Verfasser, gestützt auf authentische Quellen und Zeugnisse von Sklavenhaltern, Sklavenhändlern und von Personen, die jahrelang in den Pflanzerstaaten des südlichen Nordamerikas lebten, in einer Reihe in sich abgeschlossener, aber untereinander zusammenhängender Erzählungen, das Elend und die Leiden, denen dort die Sklaven beiderlei Geschlechts unterworfen waren. Die entsetzlichen raffinierten Martern, die von grausamen Herren und Herrinnen mit geradezu teuflischer Phantasie ersonnen, über sie verhängt wurden, die schmachvollen Demütigungen und schändlichen Zumutungen, denen namentlich heranwachsende Mädchen und junge Frauen von Seiten der Sklavenhalter ausgesetzt waren, die systematische Vernichtung jeglichen Selbstbewusstseins im männlichen Quarteronesklaven durch die Gattinnen und Töchter der Sklavenhalter, alle diese Greuel führt der Verfasser in plastischer Weise dem Leser vor Augen — kurz, William Taylor reisst hier mit mutiger Hand den Schleier von den Greueln, die einst unter dem Schutze und mit Zustimmung der Regierung in den Sklavenstaaten Nordamerikas verübt wurden.