Einem Juden soll man nie soviel geben, wie er verlangt.
Er würde sich ärgern, daß er nicht mehr verlangt hat.
Brich auf eine Semmel und ein Jude springt heraus. (Juden gibt es überall in der Welt.)
Der Jude hat von allem zu wenig, nur Verstand hat er genug.
Ein Jude versteht sich auf jedes Handwerk. Ostern bäckt er Mazeß (Osterbrot). Zu Pfingsten ist er ein Gärtner (er schmückt das Bethaus und sein Heim mit grünem Laub). Tischubow ist er ein Soldat (die Kinder fertigen sich aus Dachschindeln Gewehre und Säbel an, um gegen die Feinde Israels Krieg zu führen), und Rosz-hazkunu bläst er Schofar.
Von Gott, Tod und Leben
Gott lebt und wir martern uns.
Wem Gott Brot gibt, dem geben die Menschen die Butter dazu.
Bei Gott ist keiner ein Ben Juchid (einziger Sohn); (Gott bevorzugt keinen.)
Wenn nur Gott so lang' helfen möcht', bis Gott helfen wird.
Wem Gott den Reichtum nimmt, dem nimmt er auch den Verstand.