Unsere Schwester Beatrice Rohner meldet mir heute telegraphisch aus Aleppo, daß die unter ihrer Obhut stehenden armenischen Waisenkinder verteilt würden. Ich möchte Sie nun herzlich bitten, durch die Botschaft bei dem Deutschen Konsulat in Aleppo anfragen zu lassen, was das Schicksal dieser Kinder für die Zukunft sein wird, und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir dann ebenfalls auf telegraphischem Wege Mitteilung zukommen ließen[141].
F. Schuchardt.
März.
320.
(Auswärtiges Amt.)
Berlin, den 1. März 1917.
Telegramm.
An Deutsche Botschaft, Pera.
Auf Grund eines Telegramms der Schwester Beatrice Rohner aus Aleppo, daß die ihr anvertrauten armenischen Waisenkinder verteilt würden, bittet Deutscher Hilfsbund durch Konsulat Aleppo festzustellen, was mit den Kindern geplant ist.
Anheimstelle, wenn möglich, die günstigen Dispositionen des neuen Großwesirs zugunsten der Kinder zu verwerten.