In Beirut 17 Familien, davon ein Drittel wohlhabend, ein Drittel hat Arbeit, ein Drittel in Not. Im Libanon, in Zahle und Dur-e-Schuer ca. 50 Familien, davon reichlich ein Drittel in Not.

2. Können Sie uns Mitteilungen über ihren Zustand und ihre Bedürfnisse machen?

2. In wirklicher Not sollen sich von obigen unter 1b verzeichneten Armeniern ca. 25 Familien mit etwa 100 Angehörigen befinden. Die Männer können sich aus Besorgnis, zum Militärdienst gezwungen zu werden, und weil sie polizeilich nicht angemeldet sind, nicht frei bewegen, demzufolge auch nicht frei arbeiten.

3. Können Sie den Deportierten Unterstützungen zukommen lassen? In welcher Weise? Mit wessen Hilfe?

3. Ja, mit Hilfe hiesiger wohlhabender Armenier, wie z. B. des Sackis Cassabian, Inhabers der angesehenen Firma Jusuffian u. Cassabian in Mersina, der für die Kriegsdauer hierher übersiedelte.

4. In welchem Umfang wären Mittel erforderlich?

4. Bei den heutigen Preisen wären pro Person 5 Ltq. monatlich, also 100 Personen 500 Ltq., zum Unterhalt erforderlich.

5. Haben Sie zu diesem Hilfswerk Hilfskräfte nötig?

5. Nein.

332.
(3. Deutsches Konsulat Damaskus.)