Abb. 221. Kohlen zum Mikrophon.
Abb. 222. Mikrophon.
Aus starkem Messingdraht biegen wir zwei hufeisenförmige Klammern, löten an jeder einen Kupferdraht (c, d) fest, den wir zur Spirale drehen. Die Klammern werden so über die Kohlen geschoben ([Abb. 222]), daß diese mit Federkraft fest umschließen. Endlich wird der Holzring R noch mit drei je 2 cm hohen Holzstollen A, B, C versehen.
Das Telephon.
Weniger einfach gestaltet sich die Herstellung des Hörapparates, des Telephones. Den Kern für den Elektromagnet biegt man sich (in kaltem Zustande) aus gewöhnlichem Bandeisen in Hufeisenform. [Aus Abb. 223] gehen alle Maße deutlich hervor. Die Enden des Hufeisens feilt man auf eine Ausdehnung von 18 mm zu Zylindern von 7 mm Durchmesser ([Abb. 224]).
Abb. 223. Hufeisenmagnet für das Telephon.
Die Rähmchen für die Drahtspulen fertigen wir aus dünnem (Messing-, Kupfer- oder) Zinkblech. Sie sollen genau über die Schenkel des Magnetkernes passen und 4 cm hoch sein. Ihre Form geht hinreichend deutlich aus [Abb. 225] hervor. Die Spulen werden mit einer dicken Schellacklösung ([Seite 5]) überstrichen und nach dem Trocknen bewickelt.