17. Butter-Röhrling. Ringpilz. Eßbar.
Bolétus lúteus L.


18. Feld-Edelpilz. Feld-Champignon. Eßbar.
Psallióta campéstris L.

Der Hut kommt fast kugelförmig aus der Erde, wird halbkugelig und breitet sich dann flach gewölbt aus. Die Farbe ist weiß oder bräunlich, seidenhaarig, flockig und kleinschuppig. Einzelne Pilze werden bis 15 cm breit. (Bei den Pilzausstellungen des Verfassers kamen sogar öfters solche von über 30 cm Hutdurchmesser und 30 cm Stielhöhe zur Darstellung.) Das Fleisch ist dick, massig und weiß, bei Verletzung wird es oft rötlich.

Die anfangs rosaroten, später schokoladenbraun werdenden Blätter kennzeichnen den Feld-Edelpilz ganz vorzüglich und sind das beste und untrüglichste Erkennungszeichen für den guten Edelpilz.

Leider wird dieser herrliche Pilz öfters mit dem giftigsten unserer Pilze, dem Gelblichen Gift-Wulstling (Knollenblätterpilz), verwechselt (vergl. nächste Abbildung, [Nr. 19]). Der Feld-Edelpilz hat aber am unteren Ende des Stieles keine Knollen wie der Gift-Wulstling.

Der Stiel ist voll, weiß und trägt in der Mitte einen dicken weißen häutigen Ring oder Manschette. Er wird mitunter bis 8 cm hoch.

Geruch und Geschmack sind ganz vorzüglich.

Zeit: Ganz besonders gedeiht er in trockenen Jahren nach einem Regen auf mit Pferdedünger oder Jauche gedüngten Wiesen mitunter schon Ende Juni, dann im Hochsommer und Herbste.