Die Seele fliegt, so weit der Himmel reicht,

der Genius jauchzt in mir! Doch sage,

warum wird jetzt der Blick von Wehmut feucht?

Ist's ein verloren Glück, was mich erweicht?

Ist es ein werdendes, was ich im Herzen trage?

— Hinweg, mein Geist! hier gilt kein Stillestehn:

Es ist ein Augenblick, und alles wird verwehn!

Dort, sieh! am Horizont lüpft sich der Vorhang schon!

Es träumt der Tag, nun sei die Nacht entflohn;