S. [30]. ’s leit a Klötzle, es liegt usw. Diese Zeilen finden sich ebenso in E. Meiers Kinderreimen. — Leirenbendel, langweiliges Einerlei; zunächst der schwäbische Volksname für einen Vogel, Wendehals.

S. [31]. Gesetzlein, Sprüchlein, Strophe eines Lieds. — Buntüberecks, verkehrt, durcheinander.

S. [33]. Sottige, söttige, sotte, solche. — Witzung, Witzigung, Warnung.

S. [35]. Holdschaft, Liebschaft, zärtliche Freundschaft.

S. [36]. Buksieren, necken, plagen. — Knappen, hinken.

S. [37]. Ehni, Aehne, Großvater.

S. [38]. Heiratstag, Verlobungstag.

S. [39]. Helle Wiese, Hölle, Fegfeuer. „Der ward entzuckt vnd gefürt jn die helle wise“ (Legende). — Morgen nach dem Bad, Sprichwort: du kommst zu spät.

S. [41]. Der wirtembergische Niemez (Niemer, Niemand), einer der soviel als nichts ist, kein Gewerbe versteht oder treibt.

S. [43]. Bocken, mit den Köpfen aneinander stoßen, klopfen. — Durnieren, lärmen, lautähnlich mit durnen, donnern.