). Der größere Gamet kann auch ganz unbeweglich sein (Eizelle). In diesem Falle sucht das Spermium das Ovium auf und befruchtet es (Eibefruchtung, Oogamie). Liegt Oogamie vor, so werden die männlichen und weiblichen Keimzellen in verschieden gestalteten Geschlechtsorganen (männlichen und weiblichen) ausgebildet.
Fig. 227. A Eine ungeschlechtliche Schwärmspore der Grünalge Ulothrix zonata. B 1 ein Gamet, 2 und 3 kopulierende Gameten, 4 eine durch Kopulation erzeugte Zygote. Vergr. 500. Nach STRASBURGER.
Fig. 228. Monoblepharis sphaerica. Ende eines Fadens mit einem Oogonium o und dem darunter liegenden Antheridium a, in 1 vor der Bildung der Eizelle und der Spermien, in 2 die letzteren s austretend und an dem Oogonium hinaufkriechend, in 3 reife Oospore osp, das Antheridium entleert. Vergr. 800. Nach CORNU.
Fig. 229. Schematische Zeichnungen (nach Algen) für Sporangium sp mit Sporen; Antheridium a mit Spermien; Oogonium o′ mit mehreren, o″ mit einer Eizelle. ö Das Loch in der Zellwand.
Fig. 230. 1 Antheridium mit steriler, zelliger Wandung und spermatogenem Gewebe; 2 Archegonium mit entsprechender Wandung und Eizelle. Beides von einem Lebermoos.