(Marta und Carl werden sichtbar.)
Fr. SONNTAG: Du glaubst nicht, wie unsympathisch es mich berührt, wenn ich ihn neben Marta sehe.
(Eduard erhebt sich betrübt. Er hustet leicht.)
Fr. SONNTAG: Willst Du zu Bette gehen, Eduard?
EDUARD: (kleine Pause) Durch den Garten wollen wir wieder wandeln, Mutter, weltentrückt, wie durch einen duftenden Psalm.
Fr. SONNTAG: Du machst mir das Herz schwer ....
EDUARD: Das will ich nicht. Dein Herz ist ein Teil meines Himmels, darum werde ich Dir ja bleiben, Mutter.
(Frau Sonntag und Eduard biegen um die Rosen ein. Pius und Marta treten in den Vordergrund — sie setzen sich auf eine Bank vor dem Springbrunnen.)
PIUS: (streng, schüttelt energisch den Kopf) Seinen Glauben respektier ich.
MARTA: Aber Mama weint immer, er will doch in den strengsten Orden eintreten, barfuß geht er dann und seine schönen Locken werden ihm abgeschnitten.