HEINRICH: (jähzornig taumelnd) Soldaten, Kameraden, wer is der Herr Leutnant, er oder ich?
(Scharen von Arbeitern sammeln sich plötzlich um Heinrich, v. Simon ahnt eine Katastrophe, am Körper zitternd sucht er kleinlaut Sicherheit hinter dem großen breitschultrigen Geschäftsfreund von Heinrich und den anderen Herren.)
Ein Arbeiter: Ein guter Leutnant war er.
EIN ZWEITER: Gezecht hat er mit uns auf Kaiser sein Geburtstag wie’n gemeiner Soldat mit den andern.
EIN DRITTER ARBEITER: Wir wollen ihn hoch leben lassen.
DIE GANZE SCHAR: Unser lieber Leutnant er lebe hoch! Hurra! Hurra! Hurra!
WILLEM: (Herrn v. Simon drohend) Kerl!
(v. Simon wagt nicht den Schauplatz zu verlassen, sich überhaupt zu bewegen.)
HEINRICH: (brüllt) Angetreten! (Die Arbeiter und und Herumtreiber sammeln sich in Kolonnen wie im Manöver. Die Weiber gucken neugierig zu. August stellt sich an die Spitze des links aufgestellten Bataillons, er hat sich einen Helm aus einer Zeitung angefertigt und setzt ihn auf den Kopf. Er empfängt seiner Ungeschicklichkeit wegen Püffe und Stöße.)
HEINRICH: (Besichtigt taumelnd sein Regiment, schickt den einen zurück, den andern setzt er an den Anfang der Reihe etc. Ab und zu Flüche ausstoßend. Brüllt) Gerade gestanden! Schockschwerenot!