Vor der Tür verweilen sie noch einen Augenblick und sehen einander an.

»Tja«, sagt wohl der eine oder andere.

»Nun, wir wollen erst einmal abwarten!« Damit scheint zunächst die Ruhe und Ordnung im Hafen wiederhergestellt.

Joachim Becker ist dann mit dem Kapitän ins Verwaltungsgebäude hinübergegangen, sie sind durch die leeren Bureauräume des Erdgeschosses gewandert, die der Kapitän nun allmählich mit seinem Personal beleben soll. An der Treppe zum oberen Stockwerk sagt der Generaldirektor:

»Meine Frau kommt also heute nachmittag, um Ihnen in der Einrichtungs- und Bedienungsfrage ein wenig zu raten. Sie wollte es sich nicht nehmen lassen.«

»Das ist sehr liebenswürdig,« sagt der Kapitän, »das ist ganz reizend«, und er reibt seine trocknen Hände, daß es raschelt.

»Ich habe Rechtsanwalt Bernhard gebeten, meine Frau zu begleiten. Er ist ein Freund der Familie Friemann und kann Sie als unser Rechtsbeistand gleichzeitig über einige juristische Fragen flüchtig unterrichten.«

»Rechtsanwalt Bernhard«, wiederholt der Kapitän, um sich den Namen einzuprägen. »Sehr schön, sehr schön!«

Sie gehen um die Schmalseite des fertigen Hafenbeckens herum, das gerade vor dem Verwaltungsgebäude endet, und spazieren am Kai entlang.

Generaldirektor Becker, der soeben von einer Reise aus England zurückgekehrt ist, zieht eine Pfeife aus der Tasche, stopft sie geschickt mit einer Hand, während er die Linke in der Hosentasche hält, und steckt sie in den Mundwinkel. Er sieht dabei fast wie ein leibhaftiger Engländer aus.