Item die drei rorren geen also neben einander unter dem güßpett pei der Mang in die Pegnitz achtzehen schuch her dann von dem eck des verbhaus an der Mang. und die nechst roren am manghaus dienet zu dem spital prunnen, und die andern zwue roren aussen zu dem schön prunnen. und die roren geen also in der Pegnitz pei zweien schuchen unter der erden hinab an des spitals kirchoff piß zu dem stadel hinter der schull; do geet des spitals röre durch denselben stadel und also überzwerch durch den Werd gegen dem spital zu.

[109a] Item die andern zwu rören geen also verrer von demselben des spitals stadel hinab und umb den Wert hinumb und also ablengs zu der rosstrenck an der Eich pei der parfussen prucken am eck durch der Heideckerin haus. do hat dieselb Heideckerin ein pleihene rör mit einem [hanen] in irer küchen aufgeent; dasselb wasser kumpt auß der roren, die do dienet zu dem undern geheus an dem schön prunnen. und die roren ligen in der Begnitz an dem ent pei dreien schuen unter der erden.

Item als die roren durch der Heideckerin haus unter dem pflaster kumen zu der Eich, do ist mitten in der rinnen des pflasters ein schiedung des wassers, die kumpt auß der rören, die do dienet zu dem öbern gehäus des schön prunnens. dieselb schiedung oder wasser geet doselbst pei der Eich in der meur in einem gehalter auf den [heringern] und pfragnern zu iren gesaltzten vischen, und daran haben sie ein [hanen]; das hat vormals alleweg der paumeister gemacht, dann ietzunt am nechsten habens die heringer mussen machen und pessern lassen auf irer kost.

Item ein kasten ist doselbst an der Eich, verdeckt mit einer hültzen thüre, der am tag leit; do ligen die zwue rören innen, und die öberst gegen der parfusser prucken gehort zu dem obern geheus und die andern gegen dem spital gehort zu dem undern geheus des schön prunnens. in demselben kasten ist ein abloß der peder rören und ist ein rinnen gelegt von dem kasten unter der erden in die Begnitz, dardurch das wasser lauft, wenn man die rören an dem ent ablossen will.

Item vor dem vorgeschriben kasten an der Eich do kumpt unter den zweien der stat rören, die zu dem schön prunnen [dienen], pei zweien schuchen unter den vorgeschriben rören uberzwerch hindurch die röre, die auß dem spital in des Meißners haus geet.

Item so gen die zwu rören von der Eich und also von dem obgeschriben kasten hinauf fur der von Ploben haus gegen dem schön prunnen piß fur das schuchhaus. do ist aber ein kasten jenset der rinnen gegen dem Marckt und ist verdeckt mit einer hültzen thüre, die ligt am tag. in demselben kasten ist ein spunt in iede rören, und die rören ligen pei sechs schuen unter der erden an dem ende.

[109b] Item die zwo rören gen also von dem obgeschriben kasten zu dem schön prunnnen gerichtz zu und ligen pei acht schuen unter der erden, und herdiesset des schön prunnen pei dreissig schuen hinter sich gegen dem ob[geschriben] kasten zu zu messen. do sein vier spunt in die zwo rören, darauf man die stock zu zeitten setzt oder setzen mag, das sie wasser geben, wenn man den prunnen pesseren will.

Item mer ein kasten gegen unser frawen capellen, der ist nit verr von dem schön prunnen und ist gedeckt mit einem stein und hat oben zwen eisnen ring. derselb kast dienet an die Ledergassen und hinter unser frawen capellen zu [demselben] prunnen und sust zu nichte.

Item so steet der schön prunnen unten auf einem gevierten pfeiler und gewelbe unter der erden, das ist als weit als der prunnkast oben ist und hat ein loch hinab gegen dem Saltzmarckt, das verdeckt ist mit einer hultzen thüre, und hat oben ein gitter darinn, das am tag leit.

Item so komen die zwo hultzen rören piß an das rinnlein, das umb den schön prun im pflaster geet; und das wasser ist gefast von dann hin fur in pleihen rören, [der eine] geet von dem rindlein aussen im pflaster also auf dem gewelb piß zu der anderen staffeln an dem schön prunnen, und unter derselben steinen staffeln geet das wasser aussen umb den schön prunnen kasten gerings hinumb, alles in pleien rören. und von derselben pleien rören ist das wasser in acht teil geteilt, also das es in dem gemeur des prunnenkasten in pleien roren auf geet in die acht pfeillerlein, die aussen am kasten steen und wasser geben auß dem undern gehäus. und dieselb rören ligt auf die seitten gegen dem Saltzmarckt, darauß das wasser in das under geheus kompt.