Item der ursprunge und ein fluß des prunnen oder rören im newen spital ist im Siechgraben vor der stat an dem perck pei sechtzig schuen von der grossen linten herab zu messen gegen Werd, und von dem Siechgraben pach hinauf zu messen pei funftzig schuen. do der marckstein ietzunt steet, do ist der erst sammenkasten von lebendigem wasser, der ursprung unter der erden pei drei schuhen.

Item so ist von dem obgeschriben samenkasten, dopei der marckstein steet ein hundert schuch herab zwerch über die stroß, die durch den Siechgraben geet, aber ein ander kasten, der am tag leit und verdeckt ist mit einem grossen stein. derselb kast fleust stetz mit wasser, wenn anders die röre sunst nirgen außgeet, und das wasser fleust unter der erden von den obgeschriben zweien kasten von einem zu dem andern in hultzen rinnen, die unter der erden liegen pei vier schuhen.

Item von dem nechsten obgeschriben kasten ist der prunn nun hinfür in hültzen rören gefast, die geen also von dem kasten zwischen dem Siechgraben pach und dem perck oder rangen, der do ist auf die lincken seitten, in dem grunt also herab als die marckstein sten, der do zehen ist. und der erst marckstein steet von dem obgeschriben kasten funfundfunftzig schrit, der ander stein herab vierundsibentzig schrit, der dritt stein neuntzig schrit, der viert stein hundert und funftzig schrit, der funft stein herab sechsundneuntzig schrit. und die rören ligen an dem einen ent tieffer dann an dem andern unter der erden, ettlichen enden gantz am tag, piß zu dem güßpetlein, das in der Snödin weierhaus dienet. do ligt die röre neben demselben güßpettlein pei zwelf schuen herdan gegen dem frawen thore wartz. von dem funften marckstein sein piß auf den sechsten stein darnach hundert und zweintzig schrit, der sibent stein vierundachtzig schrit, der acht stein darnach zwenundsibentzig schrit, der neunt stein darnach achtundsibentzig schrit. die rören ligen alle an der seitten gegen der stat und die marckstein steent alle gen felt wertz und geen also gerichtz über piß in die Begnitz, die do fleust auf die Hadermüll.

[117b] Item zwischen der Snödin weierhaus und dem prucklein darob pei zwelf schuen von der ecken der meur an der Snödin weierhaus herauf neben der Pegnitz, die do fleust auf die Hadermüll, do geet die spitalrören durch die Begnitz und an der andern seitten in des Langen von Wertz wisen.

Item jenset der Pegnitz, die auf die Hadermüll fleust peu zweintzig schuen in des Langen von Wertz wisen, do der marckstein steet, do zwerchen sich die rören über ein ander. gerichtz unter dem marckstein do kumpt des spitals rören unter zweien rören, die zu dem schön prunnen dienen, hindurch auch in dieselben wisen; und die drei rören gen also gegen der stat zu dem sünbellen newen thuren, der do steet aussen am zwinger pei dem schwipogen gegen sant Katherein, und geen also durch des Langen von Wertz auch des spitals und ettlicher ander wisen alle drei pei sechs schuen unter der erden neben einander gegen dem thuren zu.

Item mer ein marckstein als sich die spitalwisen anhebt und des Langen wisen ein ent hat.

Item so ligt des newen spitals roren am eussersten an der rechten seitten als man herein geet gegen Werde wartz.

Item so dienet die mittler rore zu dem undern geheus zu dem schön prunnen.

Item so dienet die dritte rör, die do leit gegen der Snödin weierhaus wartz auf die lincken seitten, als sie herein geen, zu dem obern geheus zu dem schön prunnen am marckt.