Am ersten so was der zaun gemacht jenset Wert uberzwerch von der Begnitz an zeheben, die an dem marckt zu Werd hingeet; derselb zaun zwischen dem enspen und den wisen doselbst piß an das klein Begnitzlein, das an der Snödin weierhaus hinfleust, ging, und alsdann derselb zaun noch geet.
So was von derselben Snödin weierhaus oben am eck auf der höch gegen dem Turrenhoff uberzwerch der strossen ein graben aufgeworfen und schrancken dorhinter, dardurch ein umbgender gatter zu der fare gemacht, den besloß man mit einem gutten mahelsloß; der gatter was nit stetigs offen.
Mer so was von dem Durrenhoff oben auf der hoch umb des Drechsels felt, von dem Durrenhoff gegen dem Siechgraben zu der kirchen alles mit slechten förhen schranken vermacht und kein graben darvor aufgeworfen, und doselbst in der thieffen, als die fur oder stroß durch den Siechgraben geet, do was ein umbgeender gatter, den besloß man mit einem gutten mahelsloß; und der gatter was auch nit stetigs offen.
[140b] Und auf der hoch hinten von dem Siechgraben piß an die pruck, die uber das güspet an des Ammans weier geet, do was auch von förhen holtz schrancken gemacht und ein graben davor aufgeworfen. so was vor derselben prucken ein umbgeenter gatter zu der fur, den besloß man mit einem gutten mahelsloß. dopei was ein hütheuslein, darinnen stetigs schutzen waren und die stroß in acht hetten.
So was von derselben prucken und hütheuslein piß an den graben, darinnen der Vischpach auß des Ammans weier herein gegen der stat fleust, auch schrancken gemacht und ein graben darvor aufgeworfen.
Mer was von denselben obgeschriben schrancken auf dem rangen und graben, darinnen der Vischpach herein fleust, an demselben pach ob und ab gegen dem oberen Galgenhoff von vörhen holtz schrancken gemacht, und pei dem oberen Galgenhoff was ein umbgeender gatter über den Vischpach gegen der fleischhacker smeltzhütten am walde, den gatter verspert man mit einem mahelsloß; der gatter was auch nit stetigs offen.
Auch was das enspen, das jenset des Vischpachs und auserhalb der lantwer ist, hinter dem oberen Galgenhoff auf peden seitten verschranckt, das niemant darüber mocht.
Mer so was von dem oberen Galgenhoff und dem obgeschriben versperten gatter auf dem rangen und graben des Vischpachs [141a] aber mer schrancken gemacht, die nit verre hinter dem öberen Galgenhoff doselbst überzwerch über ein wisen gingen gegen dem [Liechtenhoff] zu der lantstroß zu. doselbst an der stroß stunt ein hüttenheuslein, darinnen stettigs schutzen waren, die ein umbgeenden gatter uber die stroß doselbst hetten, den sie mit einem gutten mahelsloß sperten und die stroß in acht hetten an dem ent. doselbest auch schrancken gemacht und ein graben darvor aufgeworfen was über dir stroß piß an einen [alten] erbgraben, der do ist an demselben ente.
Von der obgeschriben Kornberger stroß was auf dem rangen und graben, so doselbst vor und durch die wisen und an der Furreit hinab geet, alles verschranckt mit vörhen schrancken holtz.
An der Zigelgassen was uber die stroß doselbst ein umbgeender schrancken gemacht, der auch mit einem guten mahelschloß verspert und nit stettigs offen was.