Tuchscherergaße an der südseite des rathhauses; jetzt Rathhausgäßchen. Vgl. einen aufsatz von Lochner in dem anzeiger für kunde der deutschen vorzeit, neue folge. VI jahrgang, 1859. s. 370–373.
Tuchhaus s. Gewandhaus. Die identität stellt sich durch die aufzeichnung über den aufenthalt k. Fridrichs 1442 (s. oben Freyen haus) unzweifelhaft heraus.
Die Veste. Der westliche theil die kaiserliche burg, der östliche flügel die burggräfliche, welche 1427 durch kauf an die stadt übergieng.
Unter der Vesten, die straße, die vom rathhaus nach der burg führt, jetzt Burgstraße.
Bei der Walch, jetzt Färbergaße. Der name kommt von den walkern, die dort arbeiteten. Nopitsch s. 185.
Bei der rothen Wanne hieß die Gegend bei dem Zachariasbad und der Fröschau nach einem hause, an dem eine rothe wanne abgebildet war. Nopitsch s. 185.
Waag bei S. Sebald in der Winklerstraße. Nopitsch s. 46.
Weiher hinter S. Katherein. Ein solcher ist noch heute in dem sog. Nonnengarten zwischen dem Katharinenkloster und der stadtmauer. Es muß doch damals auch ein weiher im stadtgraben gewesen sein. Baumeisterb. 123.
Weinstadel s. Siechhaus.
Werdt beim Neuen Spital, die spitze der insel Schütt, die im gebiet des spitals liegt. Baumeisterb. 167, 36. 180, 16.