schebe plur. von schaub strohbündel [113, 20].

schefflach n. waßerschaff [328, 8]. [329, 35].

schellhamer [100, 17]. Das wort ist sonst nur als familienname nachweisbar, welcher z. b. sehr oft in den handwerkerverzeichnissen des 14 und 15 jh. auf dem k. archive in Nurnberg vorkommt (neben Schlaghammer), auch bei Schreiber, freiburg. urkundenbuch 2, 139 (14 jh.). Nach Weinholds mittheilung heißt in Schlesien noch eine axt der zimmerleute die schellaxt. Zu vgl. ist schellen schlagen, herabschlagen, zerschlagen.

scherbe f. topf, in scherben oder hefen [259, 29];
nachttopf [296, 37].

schermstein eine art ziegel [95, 25].

schersmit der die sägeblätter macht [101, 6].

scheter m. glattleinwand [299, 26].
Schmeller 3, 413.
Frisch 2, 175b.

scheuben schieben [68, 18].

schicken schaffen, anordnen [44, 24]. [46, 4] u. s. w.;
thun, machen [63, 28].

schieben eine gerichtssache an eine höhere stelle bringen [311, 24];
von dieser wieder zurück [311, 32].