überpitten durch bitten überreden [232, 31].

überschuß m. was über eines hauses senkrechte linie hinausgebaut wird [260, 15]. [262, 25] u. s. w.

überzwerch adv. quer über [165, 35]. [166, 5]. [167, 3]. [36] u. s. w.
(uberzweirch [128, 24]. [135, 7]).
Als præpos. mit dem genitiv [213, 3], [29]. [214, 28]. [218, 2]. [228, 31], [32];
mit dem accusativ [217, 10].

umb præp. von [269, 26].

umber adv. umher [72, 14].

umbgeen in der reihe herum gehen, umgang halten [233, 10];
sich drehen, in angeln bewegen, umbgeender gatter [211, 1] ff.

umbseß m. in derselben gegend ansäßig [315, 35].

und relativpartikel [39, 6]. [79, 14]. [29]. [86, 16]. [115, 2]. [202, 22]. [236, 1]. [269, 3];
folgt gewöhnlich auf nachdem [17, 2]. [72, 22] u. s. w.

under unser [316, 4]; diese merkwürdige form erscheint in andern Nürnberger handschriften (z. b. in denen über den ersten markgräflichen krieg von 1449–50) fast regelmäßig für unser oder wechselt doch sehr häufig mit diesem ab, und ist wohl so zu erklären, daß aus unser zuerst eine assimilierte form unner uner (wie man sie noch in Nürnberg hört. vgl. auch Schmeller, gramm. § 660) und aus dieser durch angefügtes d (vgl. oben [d]) under entstand. Auch in den sette communi kommt ündar vor statt ünzar; Schmeller. cimbrisch. wb. s. 46. nr. 66. Im baumeisterbuche erscheint das wort noch einmal als onder [129, 20], wo ich es unnöthig in unser änderte.

underfaren untermauern [235, 15];
mit stein unterfuren [197, 26].