[1230] S. absterben u. Adler. — Zu vgl. dazu bei Karmayer 122: Pegerfletterl = Nachteule oder Kauz. In derselben Weise umschreiben (nach Liebich, S. 214 u. 243) auch die Zigeuner das Käuzchen od. die Steineule, (näml. als muléskĕro [-ri] tschirkŭlo, d. i. „Totenvogel“; vgl. auch schon „Vorbemerkg.“, [S. 18].

[1231] S. Beischläferin.

[1232] S. arg u. böse Frau bezw. (betr. Mos) Bauernfrau.

[1233] S. abbiegen, vgl. auch Bürste.

[1234] S. Bürste.

[1235] S. Dom u. Fleischhafen.

[1236] S. erkennen.

[1237] S. Arrest.

[1238] Zu Gadscho = Kerl, auch Landmann (dagegen nicht unter „Bauer“ angeführt) — im Plural Gadsche od. Gasche = Leute, Dim. Gaschele = Kinder — gehören die Zusammensetzgn.: Gadschomalfes = Männerrock u. Begergadscho = Leichenbeschauer (vgl. dazu auch „Vorbemerkg.“, [S. 12], [Anm. 29]). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 94 (Kochem gasche = „Hurenleben führen und im solchen herumziehen“); Schöll 272 (Gasche = Leute, schovel Gasche = schlimme Leute); Pfulld. J.-W.-B. 338, 342, 343 (Gasche = Leute, Menschen, Personen, Ruchegasche = Bauernvolk); Schwäb. Händlerspr. 483 (Gâsche = Leute, in Lütz. [215]: Gātsche = Kind); s. auch Metzer Jenisch 216 (Gātsch = Mann). Über weitere Belege im Rotw. sowie die Etymologie (aus der Zigeunerspr. [vgl. „Einleitung“, [S. 30]], in der gadžo od. gadšo [gadscho] od. gatscho zunächst den „Nichtzigeuner“, dann aber wohl auch allgemeiner „Mensch“ oder — wieder spezieller — „Bauer“ bedeutet) s. d. ausführl. Angaben in Groß’ Archiv, Bd. 49, S. 331/32, u. dazu noch Finck, S. 58. Bei Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 78 (unter „Gasche“ II) u. Sp. 87 (unter „Gatsche“) ist über die Etymologie nichts angegeben.

[1239] S. Bauer.