[1690] S. Bauch.

[1691] S. Jude u. Geistlicher.

[1692] S. Hebräer u. Bischof.

[1693] Die gleiche Umschreibung (bipoldéngĕro raschai, d. h. „Judenpriester“) kennen auch die Zigeuner; s. Liebich, S. 128 u. 230.

[1694] S. arg u. Adler; vgl. „Vorbemerkung“, [S. 19], [Anm. 49].

[1695] S. abgerahmte Milch.

[1696] S. Füllen.

[1697] S. Dolch.

[1698] S. Messer.

[1699] S. dazu die Zusammensetzgn. Sturmkittglitschin u. -gluber = Rathausschlüssel u. -uhr sowie Sturmkittsins = Ratsherr. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 97 (Sturmkitt = Rathaus); W.-B. des Konst. Hans 254 (ebenso); Schwäb. Händlerspr. (U. [214]: ebenso; vgl. ebds. [214]: hohe Sturmkitt = Amtsgericht). Auch sonst im Rotw. neben den Synon. Sturm-Kaste(n) (s. z. B. schon A. Hempel 1687 [167]), Sturm-Bayes (s. z. B. Pfister bei Christensen 1814 [331]) od. Sturmkandich (s. z. B. v. Grolman 70 n. T.-G. 116). Zur Etymologie s. Pott II, S. 18 u. A.-L. 612, nach denen die erste Silbe in diesen Zusammensetzgn. zu unserem Worte „Turm“ gehört (also Sturmkitt wohl = „s’Turmkitt“, abgek. für das Turmkitt, d. h. „das Turmhaus“), weil die Rathäuser „gewöhnlich mit einem Turm geziert“ sind (A.-L., a. a. O.).