[1750] S. Gulasch.
[1751] S. einsalzen.
[1752] S. (betr. Schottel) Aschenbecher.
[1753] S. (betr. Schwimmerling) Fisch.
[1754] S. (betr. Bossert) Aas.
[1755] S. Fleischhafen.
[1756] S. angenehm.
[1757] S. absingen.
[1758] S. absterben u. Abort. — Auch bei den Zigeunern kommt für den Sarg muléskĕro ker, d. h. „Totenhaus“, vor neben muléskĕri kistari, d. h. „Totenkiste“, oder muléskéro rukk, d. h. „Totenbaum“ („weil vormals ein ausgehöhlter Baum als Sarg diente“); s. Liebich, S. 147 u. 234; vgl. „Vorbemerkg.“, [S. 18].
[1759] S. dazu die Zusammenstzgn.: Koelebossert = „Teufelsbraten“, Koeleklettert = „Teufelstisch“ (?) u. Koelesgroenert (d. h. eigtl. „Teufelskraut“) = Unkraut (s. d. betr. Übereinstimmg. mit d. Zigeun.); eine Ableitg. davon ist das Adj. koelich = teuflisch. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Pfulld. J.-W.-B. 345 (Kohle = Teufel, kohlezopfen = „Teufelholen“); Schwäb. Händlerspr. 487 (Kôle, Koule [od. Quane] = Teufel). Sonst m. Wiss. unbekannt. Die Etymologie des Wortes ist unsicher. Bei der Form Ko(h)le könnte man ja allenfalls an eine Metapher mit Bez. auf die (kohl)schwarze Farbe des Teufels denken (vgl. Günther, Rotwelsch, S. 66); nach Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 575 (unter „Kole“ I) liegt dagegen — ebenso wie bei Quane in der schwäb. Händlerspr. (s. Sp. 889) — vielleicht eine koseformartige Verunstaltung des Eigennamens Konrad vor, der (gleich verschiedenen anderen Eigennamen) in manchen Gegenden für den Teufel vorkommt (vgl. dazu Fischer, a. a. O. IV, Sp. 608 unter „Konrad“, Nr. 4 vbd. mit Wackernagel, Kleinere Schriften [Leipz. 1872 ff.], Bd. III, S. 151/52 u. O. Meisinger, die Appellativnamen in den hochd. Mundarten [Progr.] I [Lörrach 1904], S. 15, 16).