[2040] S. Affengesicht.
[2041] S. Adler u. abbiegen bezw. Brücke; vgl. Bischof.
[2042] S. Adler u. anbrennen.
[2043] S. Hauswirt.
[2044] In dem verw. Quellenkr. m. Wiss. unbekannt; dagegen kennt die Wiener Gaunerspr. nach Pollak 207 Blatt machen = „unter freiem Himmel schlafen“. Das Blatt (= blatt) in diesen Redensarten aber ist offenbar nur eine mundartliche Form für platt, was sich ergibt aus den sonst weiter verbreiteten neueren gauner- und kundensprachlich. gleichbedeut. Wendungen platt machen, platt od. (eine) Platte(n) reißen (s. Lindenberg 188; Groß 484; Rabben 102; Ku. II [423], III [427], IV [432]; Schütze 83; Pollak [Ku.] 190; Ostwald [Ku.] 114; vgl. auch Weber im Archiv, Bd. 59, S. 283) — wofür in der älteren Zeit auch platte Penne machen (s. z. B. schon Hermann 1818 [336]; Krünitz Enzyklopädie 1820 [352]; Thiele 292; Zimmermann 1847 [384]; A.-L. 584) —, worin sich das „platt“ (bzw. „Platte“) auf das Liegen auf der „platten“ Erde bezieht.
[2045] S. Frauenrock.
[2046] S. abschreiben.
[2047] S. anschauen.
[2048] S. Rathausuhr.
[2049] Zu Gengle = Uhr (u. dazu die Zus. Genglespflanzer = Uhrmacher) zu vgl. in der schwäb. Händlerspr. (487) Gängling = Uhr und Gänglingpflanzer = Uhrmacher, wo die Schreibung mit ä deutlicher auf die Ableitung des Wortes von „Gang“ (mit Bez. auf das „Gehen“ der Uhr) hinweist; s. Groß’ Archiv, Bd. 46, S. 31 sowie auch Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 46; vgl. auch die ähnliche Auslegung des Synon. Luper (oben unter „Rathausuhr“).