Und Paul Seebeck bettete den sterbenden Knaben so gut er konnte auf den Boden.

Unter seinem Maschinengeschütz lag Otto Meyer, ein Granatsplitter hatte ihm den Oberschenkel zerfetzt. Er reichte Seebeck die Hand:

»Du, sag mal, kannst du mir nicht irgend einen passenden Ausspruch empfehlen? Ich kann doch nicht so ganz klanglos sterben. »Ich sterbe für die Freiheit«, oder etwas ähnliches?«

»Du stirbst, weil du ein anständiger Kerl bist.«

»Also gut: ich sterbe, damit die Anständigkeit lebe! Bravo. Schluß. – Es war so schön, mit dir zusammenzuarbeiten, Seebeck. Ich danke dir dafür.«

Dann sank er zurück.

Paul Seebeck trat an Melchior heran, der bewußtlos in einer Blutlache an der Wand lag. Wie er ihn untersuchte, schlug er die Augen auf:

»Herr Seebeck, Sie? Gut, daß Sie kommen. Ich habe es gefunden!«

»Was haben Sie gefunden?«

»Das Problem der Menschheit habe ich gefunden. Hören Sie!« Er versuchte sich aufzurichten, aber sank wieder zusammen.