»Und wie war es in Ihrer Stellung?« fragte Frau von Zeuthen.
Über Fräulein Erhardts bleiches Gesicht glitt etwas Farbe. Sie sagte lebhaft:
»Es ist wunderschön, mit Herrn Seebeck zusammenzuarbeiten. Nur verlangt er von den anderen Menschen ebensoviel wie von sich selbst. Und so viel Wissen und Arbeitskraft hat doch kein anderer Mensch.«
Die Tür wurde aufgerissen, und naß und zerzaust stürmte Felix herein.
»Weißt du Mutter, was Paul Herrn de la Rouvière vorgeschlagen hat? Er soll hier eine Zeitung gründen und außerdem die Protokolle der Versammlungen führen.«
»Schön, schön mein Junge«, sagte sie aufstehend. Erst jetzt gewahrte Felix Fräulein Erhardt, die gleichfalls aufgestanden und etwas zurückgetreten war. Er wurde glühend rot im Gesicht.
Frau von Zeuthen legte ihm den Arm um die Schulter und führte ihn Fräulein Erhardt zu.
»Mein Sohn Felix«, sagte sie.
Felix verbeugte sich ungeschickt und reichte Fräulein Erhardt die Hand, die jene einen Augenblick lang festhielt.
»Entschuldigen Sie, ich hatte Sie nicht gesehen«, sagte er.