a die tägliche Arbeitszeit in Stunden;
α, β, γ numerische Koeffizienten, die für eine bestimmte Art der Arbeit und für eine bestimmte Person je konstant sind;
f(.) eine Funktion, die mit wachsendem Argument (d. h. mit abnehmenden a) wächst.
2. E hängt ab von der Energie der Lebensfunktionen (Intensität i des Stoffwechsels), die von Person zu Person je nach Lebensalter, Rüstigkeit, Ernährungszustand etc. verschieden ist, und außerdem von der Dauer der täglichen Ruhezeit, die, in Stunden, 24 - a beträgt:
E = i · φ(24 - a)
wo φ(.) eine Funktion bezeichnet, die mit wachsendem Argument jedenfalls wächst.
Hiernach wird die physiologische Bilanzgleichung zwischen Arbeitsprodukt und Dauer der täglichen Arbeitszeit:
αP + βP·f(1/a) + γ·a = i·φ(24 - a)
Für jede bestimmte Person und jede bestimmte Art der Arbeit wird also das tägliche Arbeitsprodukt bei einer bestimmten Dauer der täglichen Arbeitszeit ein Maximum, und Verkürzung der Arbeitszeit muß so lange noch Erhöhung der Tagesleistung zur Folge haben, als der Gewinn für den täglichen Kräfteersatz aus der verlängerten Ruhezeit und die Ersparnis an Kraftverbrauch für »Leergang« zusammen noch größer sind als der Kraftverbrauch für Beschleunigung des Arbeitstempos.