Eine Auswahl der besten modernen Romane aller Völker.
Alle vierzehn Tage erscheint ein Band.
Preis jedes Bandes 50 Pf. Eleg. in Leinwand geb. 75 Pf.
(26 Bände jährlich, Gesamtpreis broschiert 13 Mark, gebunden 19 Mark 50 Pf.)
Stimmen der Presse über »Engelhorns Allgemeine Romanbibliothek«:
Das ist ein Unternehmen, das in jeder Weise gefördert zu werden verdient! Bis vor nun mehr denn 19 Jahren die ersten roten Bände erschienen, mag mancher Kurzsichtige und Engherzige den Kopf geschüttelt haben über das tolle Wagstück, wirklich gute und wertvolle geistige Kost zu so billigen Preisen zu verabreichen. Wenn man heute auf die lange Reihe von Jahren zurückblickt, wie viel ist da nicht schon erreicht! Fast kein Haus, keine Familie, wo die soliden Bände nicht ihren Einzug gehalten hätten; fast keine, noch so klein angelegte Privatbibliothek möchte die sich so freundlich präsentierenden roten Freunde aus ihrer Mitte missen. Und doch, noch gibt es viel zu tun! Noch gibt es Häuser, in denen die vermorschten und verrotteten Hintertreppenromane lieber gelesen werden. Hier wäre es Pflicht jedes Nächststehenden, die giftige Saat zu verdrängen und an ihre Stelle die gesunde und durchweg gute Kost der »Engelhornschen Allgemeinen Romanbibliothek« zu legen. Der glücklich Geheilte wird, wenn er erst klar sieht, dem freundlichen Helfer sicher Dank wissen.
(Hamburgischer Correspondent.)
Seit 19 fahren erfreuen sich die »Rotröcke«, die in rote Leinwand geschmackvoll gebundenen Bände aus »Engelhorns Allgemeiner Romanbibliothek« einer großen Beliebtheit beim deutschen Lesepublikum. Wir haben wiederholt das Verdienst betont, das darin liegt, einerseits dem leselustigen Publikum gute Unterhaltungsliteratur zu bieten und anderseits sie zu einem Preise und in einer Ausstattung zu liefern, die sowohl den Anforderungen des Geschmacks als auch den kategorischen Imperativen des Geldbeutels Rechnung trägt. Durch eine sorgsame Auswahl aus den Literaturen aller Völker sichert die Verlagsbuchhandlung der Sammlung eine große Reichhaltigkeit; sie erfüllt die Forderung: wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen. Diese Buntheit macht es auch, daß »Engelhorns Allgemeine Romanbibliothek« in der stattlichen Reihe von ähnliche Zwecke verfolgenden Sammlungen, angesichts deren man sich wirklich wundern muß, daß noch Leihbibliotheken bestehen können, immer noch die erste Stelle einnimmt.
(Straßburger Post.)