Zwanzigster Jahrgang.
Ein Königsdrama. Von Richard Voß. 2 Bände.
Das neue Werk des berühmten Dichters ist von gewaltiger Wirkung. Mit dem ehernen Schritt einer antiken Tragödie einherschreitend, ergreift es den Leser im Innersten, um ihn nicht mehr loszulassen, bis sich das grausige Schicksal des beklagenswerten Helden erfüllt hat.
Die Amazone und andere Geschichten. Von Johannes Johannsen.
Von einsamen Frauen wissen diese Geschichten zu erzählen und von heimlichen Tränen; von schlanken Mädchen wissen sie zu berichten und von fröhlichen Herzen. Wen die Stille abseits liegender Gehöfte lockt und der Zauber verwachsener Gärten, der wird die aus diesen Novellen sprechende Stimmung verstehen und die Charaktere ihrer Gestalten begreifen.
Gefeit. Von D. Mélégari. Aus dem Französischen.
Interessante Streiflichter auf die Gesellschaft des modernen Rom wirft dieser überaus fesselnd geschriebene Roman, der sich namentlich auch durch eine feine und selbständige Auffassung der Frauenfrage auszeichnet.
Maximum. Roman aus Monte Carlo. Von Ossip Schubin. Zwei Bände.
Ein Meisterstück erschütternder Seelenmalerei, worin feine Beobachtungsgabe und intime Kenntnis des menschlichen Herzens sich zu vollendeter Charakterzeichnung erheben.
(Der Bazar.)