Ich blickte mich jetzt auf der Vorflur um und sagte dann wohlwollend:

»Die Schränke da gehören wohl Ihnen? Sehr schöne Schränke, wirklich ganz ausgezeichnete Schränke. Es sind wohl Kleiderschränke?«

»Sozusagen teilweise«, erwiderte Quaddler sichtlich geschmeichelt. »Aber machen Sie jetzt nur rasch. Ich habe sehr wenig Zeit …«

Ich trat an einen der Schränke heran und befühlte ihn.

»Echtes Eichenholz«, sagte ich mit Kennermiene. »Wirklich, Herr Quaddler, ich beneide Sie. Wo haben Sie die Schränke eigentlich her?«

»Erlauben Sie gütigst, die Pflicht meines Amtes … Ich kann mit dem besten Willen nicht zugeben … Wollen Sie jetzt … oder wollen Sie nicht …?«

»Aber ich werde doch einmal Ihre Schränke betrachten dürfen …«

»Wenn Sie heute abend Ihre Strafe verbüßt haben, will ich mir gütigst erlauben, Ihnen die Schränke in allen Einzelheiten zu zeigen. Aber jetzt, inwofern Sie wirklich die Absicht haben …«

»Es ist hier draußen viel bessere Luft als drinnen«, sagte ich, auf ein anderes Thema ablenkend.

»O, da drinnen ist ganz gute Luft; und wenn die Herren Sekundaner die Haken abreißen, so ist die Luft längst schön genug, und ich muß jetzt in allem Ernste bitten, sich gefälligst beeilen zu wollen. Da schlägt's schon ein Viertel …«