»Non, äch wäll das nächt weiter ontersochen! Här, nähmen Sä einmal da den Rompf ond föhren Sä ähn auf den Karzer. Rompf, Sä wärden säch anständig betragen und nächt alle Augenbläcke nach dem Pedellen rofen, wä das vor acht Tagen geschehn ist. Quaddler, Sä lassen säch durch nächts bestämmen, den Rompf auf den Vorflur zo lassen! Wenn ähm wäder schlächt wärd, so mag er das Fänster öffnen. Am bästen äst's, Sä sätzen ähm alles Nötige hänein in die Zälle, und lassen die Töre ein för allemal verschlossen. Freitag abend kömmt er wäder herunter.«
»Schön, Herr Direktor.«
»Das Ässen können Sä säch dorch einen Ährer Freunde besorgen lassen. Verstanden?«
Rumpf nickte.
»So! und non fort mät Ähnen!«
»Es ist also wirklich Ihr Ernst, Herr Direktor, mich für eine künstlerische Leistung …«
Samuel Heinzerling lachte mit männlich-pädagogischer Würde.
»Sä sänd ein drolliger Kauz, trotz aller Ährer Ongezogenheiten. Aber helfen kann äch Ähnen nächt. Solange Sä mär nächt dartun, was Ähre angäbliche könstlerische Leistung notzt und frommt, – ganz abgesehen von Ährer onziemlichen Tendenz, – so lange wärden Sä säch ins Onabänderliche fögen mössen. Machen Sä jetzt, daß Sä hänauf kommen!«
Wilhelm Rumpf biß die Lippen aufeinander, machte kehrt und verschwand mit Quaddler in der Dämmerung des Korridors.