»Aber äch wäderhole Ähnen auf Ähre ond Sälägkeit, der schändläche, näderträchtäge Borsche hat den Schlössel hänter mär heromgedreht, ähe äch noch woßte, was er vor hatte! Quaddler! Mänsch! Äsel! Sä mössen mäch doch erkännen! Tun Sä doch Ähre Ohren auf!«

»Was? Esel nennen Sie mich? Mensch nennen Sie mich? Ei, wissen Sie was, da fragt sich's doch noch sehr, wer von uns beiden der größte Mensch und der größte Esel ist. So was lebt nicht. Nennt so ein grüner Junge einen alten, ehrlichen Mann einen Esel! Selbst Esel! … Verstehen Sie mich? Aber warten Sie nur!«

»Ein Äsel sänd Sä ond ein Ochse dazo!« stöhnte Heinzerling verzweifelnd. »Sä wollen also nächt öffnen?«

»Ich denke nicht daran.«

»Goot! Sehr goot!« ächzte der Schulmann mit verlöschender Stimme. »Sehr goot! Äch bleibe also äm Karzer! Hären Sä, Quaddler? Äch bleibe äm Karzer!«

»Es soll mich freuen, wenn Sie zur Vernunft kommen. Aber nun lassen Sie mich ungeschoren. Ich habe mehr zu tun, als Ihre Possen mit anzuhören!«

»Quaddler!« rief Samuel wieder heftiger. »Äch sitze rohig Stonde för Stonde ab! Verstähen Sä? Stonde för Stonde! Wä ein ongezogener Jonge erdolde äch däse empörende Schmach! Hären Sä, Quaddler?«

»Ich gehe jetzt. Arbeiten Sie was.«

»Heiliger Hämmel, mär schwändelt der Verstand! Bän äch denn wärklich toll geworden! Mänsch, so gocken Sä doch wänägstens einmal dorchs Schlösselloch! Dann wärden Sä ja sehen …«

»Jawohl, damit Sie mir in die Augen blasen, wie neulich! Das fehlte mir noch! …«