»Ja, onter der Bedängung, daß Sä nämandem erzählen, wä schwär Sä säch vergangen haben. Ich habe Ähnen ja gesagt, äch halte Sä för einen ongewöhnlächen Mänschen, Rompf …«
»Ich danke Ihnen für die gute Meinung. Mein Ehrenwort: so lange Sie Direktor des städtischen Gymnasiums und Ordinarius der Prima sein werden, soll keine verräterische Silbe über meine Lippen gleiten!«
Und damit drehte er den Schlüssel um und öffnete …
Wie der Uhlandsche König aus dem Turme, so stieg Samuel Heinzerling an die freie Himmelsluft. Tief holte er Atem. Dann strich er sich mit der Rechten über die Stirn, als ob er sich besinne …
»Rompf,« sagte er, »äch verstehe Spaß … Aber … nächt wahr, Sä tun mer den Gefallen, mäch nächt wäder mimisch zo kopären? Sä … Sä machen dä Geschächte zo ähnläch!«
»Ihr Wunsch ist mir Befehl!«
»Goot!! Ond non machen Sä, daß Sä hänonter kommen. Es äst noch nächt drei Värtel. Sä können noch am Onterrächt teilnehmen!«
»Aber würde man nicht stutzen, Herr Direktor? Jedermann weiß, daß Sie mir drei Tage Karzer diktiert haben …!«
»Goot! Äch gähe mät Ähnen.«
So eilten sie selbander die Treppe hinab.