Quaddler näherte sich dem Katheder.
»Ich bitte um Verzeihung«, sagte er. »Das sind allerdings sozusagen zwei Eimer, aber zwischen Eimer und Eimer ist ergebenst ein Unterschied. Meine Eimer sind ganz anders. Und wenn die Herren Sekundaner hinter meinem Rücken solche Sachen da mitbringen …«
»Seien Sie still und machen Sie, daß Sie so schnell wie möglich hinauskommen. Die Eimer können Sie behalten, denn wenn dieselben auch nicht Ihrer Küche entstammen, so bezweifle ich doch, daß die wahren Besitzer sich melden werden.«
Und Quaddler nahm die Eimer und verschwand in den Gängen des Schulgebäudes. Der Herr Pastor irrte sich indes, wenn er glaubte, über fremdes Eigentum so ohne weiteres verfügen zu dürfen. Die Tante meines Freundes Schwarz machte bei der Polizei die Anzeige, es sei ihr am Nachmittage des Dreizehnten ein Eimer gestohlen worden. Die Behörden stellten umfassende Recherchen an; Quaddler mußte zu wiederholten Malen auf das Gericht, und selbst der Herr Pastor ward eidlich vernommen. Schwarz brauchte nicht zu schwören, denn er ist erst fünfzehn Jahre alt, und so lief die Sache höchst günstig ab. Fortes fortuna juvat.