»Bürger! Zu den wichtigsten Errungenschaften eines municipalen Gemeinwesens gehört unstreitig der Besitz einer unabhängigen Feuerspritze! Schaffen wir eine Feuerspritze an!«
»Hoch! hoch!« schrieen die begeisterten Gressineter. »Es lebe Jules Pierrot! Hoch! hoch!«
»Aber eine Feuerspritze kostet ein Heidengeld!« bemerkte einer der Versammelten.
»Das ist wahr!« versetzte ein Zweiter.
»Sehr richtig!« murmelte ein Dritter.
»Patrioten!« schrie Pierrot … »Wo es die Ehre Gressinet's gilt, da ist keine Ausgabe unerschwinglich! Denkt euch übrigens nur einmal folgenden Fall! Die Clatounesen, von dem leidenschaftlichen Drange ihres Hasses getrieben, nahen uns eines schönen Tages mit Fackeln und Pechkränzen! Sie zünden uns insgeheim das Haus über dem Kopfe an! … Bürger! Was soll aus uns werden, wenn wir unter sothanen Umständen keine Feuerspritze besitzen?«
»Er hat Recht! Wir sind es nicht nur unserer Ehre, sondern mehr noch unserer Sicherheit schuldig, nichts zu versäumen, was die schmachvollen Pläne der Clatounesen vereiteln kann! Vae victis, sagt der Lateiner! Schaffen wir eine Spritze an!«
Es war Croquepeu, der Schulmeister, der durch diesen pathetischen Mahnruf die Versammelten elektrisirte und einen neuen Sturm des Beifalls entfesselte.
»Ich bitte noch für einige Augenblicke um eure Aufmerksamkeit!«
»Reden Sie, reden Sie! Ruhe! Jules Pierrot hat das Wort! Wollt ihr still sein dahinten? Reden Sie!«