Wenn schlecht, was fromm, und gut ist, was verrucht;

Wenn Brüder, statt die Hände sich zu reichen,

Im Hasse einer wild dem andern flucht –

Wohin mit deinem süßen Himmelstriebe,

Wohin willst du dich flüchten, heil’ge Liebe?

Wenn ringsumher die Völker sich befehden,

Von West nach Ost die Kriegsdrommete klingt;

Wenn seinen Schlachtgesang auf fernen Rheden

Der Tod aus tausend Feuerschlünden singt,

Und, wo noch jüngst des Friedens Palmen wehten,