Und mit ihm aus langer Trauer ist erwacht die Creatur,
Wird’s lebendig in den Herzen und lebendig in der Flur.
O das ist ein Tag, da läßt sich wohl verwinden manches Weh,
Und der Erde Leid und Kummer schmilzt dahin wie Frühlingsschnee.
Zeigt sich dann im Menschenauge eine Thräne hell und klar,
Das ist der verwund’ne Kummer, der vor Gott zerschmolzen war.
Darum sind wir nicht zu klagen hier erschienen im Verein,
Nicht dem Schmerze, nur dem Wunsche wollen wir die Sprache leih’n.
Geh mit Gott, doch bleibe bei uns! In der Ferne bleib’ uns nah!