Un as alles vörbi was un de Trumpeten den dappern Dom as Sieger utblasen hedden, ging he up den Hertog to un begehrde sine Dochter, de he ook ditt tweete Mal, wat he går nich nödig hett hedde, wedder wunnen hedde. Äwerst de Hertog de Schalk strüwde sick un tierde sick sehr ungebärdig, un sede: Nu kann't noch weiniger schehn as dat erste Mal—wo künn ick die nu woll mine Dochter gewen? Ligt nich de Köning van Burgund dood då? un hebben de den Prinzen van Schampanien nich mit terbrakenen Ribben wegdragen? Wenn ick di mine Dochter gewe, denn müßt ick't mit ganz Burgund un mit dem mächtigen Schampanier upnehmen; un dat kann ick nich un mag ick nich. Un wer bist du? un wo is dine Macht? wo sünt dine Ridder un Mannen, de di to Dausenden totehn känen? Un nu sadel up un mak, du Ridder van dem blanken bunten Bloomenfeld, datt du mi ut dem Land un ut dem Weg kümmst, un dat Unglück mit di wegnimmst! Denn wenn de Sünn di noch viermal in minen Gränzen beschient, so büst du een Kind des witten Doodes.

Un Dom antwurd'de em: Hew' ick nich vörutseggt, du würdst tom tweeten Mal een Schelm an dinem Wurd werden, un werst du nich Dietlindens Vader, so schull ditt redliche Isen dine falsche Seel eenmal up sick zappeln laten, as Jungens Ketelböters up Nateln zappeln laten. Darüm will ick nu reden; äwerst ick kam wedder, un weh dem, de't wagt nah Dietlinden de Hand uttostreken! Hier liggt min Handschoh un sin bleeker Dood!—Un he smeet den Handschoh vör dem Hertog in den Sand. Un don makte he sick strax up, un red ut dem falschen Hawe weg; denn he dachte bi sick: Nu sünt veele Dusende då, un ick kann en nich dwingen; äwerst de Dom bün ick, un Dietlinde mütt min warden. Un he red ut des Hertogs Gränzen un vörstack sick eenige Weeken in eener afgelegnen Wildniß, bet de Tid keme, wo he wedder ümkehren künn.

Un disse Tid kam bald. Dom erfuhr, datt de Hertog mit sinem Hawe un siner Dochter up een Jagdslott gahn was, dat nich wiet vam Rhine bi der Stadt Baden lag. Un he sprack to sick sülwst: Nu rid hen un nimm di dat Dinige, wat de olde Schelm di vörenthölt; denn he ward keen grot Geleide bi sick hebben, etwa een paar Schildknappen un Jägers, un wunderlich müßt et togahn, wenn de't mit di wagen schullen. Un Dom red eenen Middag in dat Slott in, as de olde Herr un sine Dochter Dietlinde to Dische seten, un in vuller Rüstung den blanken Degen in der Hand trat he in den Saal, un ging hen, wo Dietlinde satt, un sede: Stah up, mine Brut, un folg dinem Brüdegam; denn de Tid hett Flüchten för uns. Un he nam se an der Hand un se ging mit em. De olde Hertog äwerst zitterde un bäwerde vör Schrecken un Wuth, un reep sinen Lüden to: In de Wapen! in de Wapen! up den Deef! up den Deef! Un et wurd een gewaltiger Larm im Slott, un se bewehreden sick. Äwerst as de Drakendöder sin Isen swung un reep: Man her! man her! wer hett Lust up eenem harden und kolden Bedd to slapen? weeken se all torügg, as de Hund vör eenem Löwen, wenn he brüllt. Un Dom lüftede sine Brut in den Sadel un swung sick to ehr up un galloppeerde dåvan. Un de olde Hertog let achter en herjagen un eenen gewaltigen Schrei maken un mit allen Klocken van den Thörmen lüden. Äwerst wat hulp em dat? Nüms hedd dat Hart antobiten un't mit dem Dom to vörsöken, und se seden: Wat geiht et uns an? De Düwel mag striden mit dem, de Riesen un Draken döden kann; worüm kümmt de Hertog nich mit up de Jagd, wenn de Wulf so licht to fangen is?

So red denn Dom dåvan mit sinem düren un dür gewonnenen Schatz; un as se woll fief Mil reden hedden, kemen se an een Hüsken midden in eener wilden Horst. Un hier erinnerde sick de Prinzessin, datt se vör een paar Jåhren up der Jagd mit ehrem Vader achter dem Hüsken up eenem grönen Brink seten un Erdbeeren plückt un geten hedd. Un se settede sick up dersülwen Stell hen, datt se sick een beten utrauhde van dem swåren Ritt. Un wat geschach hier? Kum hedd se een paar Minuten im Grase seten, so schot een swarter Vagel, eener Kraih edder eenem Rawen gliek, ut dem Busch herut up se to, un de Prinzessin schreide ludes Halses, as keme dat grötste Unglück heran. Un Dom sach sick üm, un weg was se—un he sach een lüttes buntes Vägelken flegen, un de swarte Vagel flog achter en her un jagde en. Äwerst wo was de Prinzessin blewen? Dom stund vörbast un gapte ümher, un wüßte nich, wo em geschach un ob he drömde edder wakte. Un disse Geschicht vörhöll sick so:

As de Prinzessin dat erste Mal hier west was un up dem grönen Brink seten un geten hedd, was een hoger billiger Festdag west, un se hedd geten un nich bed't; un dat hedd de olde Hex utlurd, de in der ganzen Gegend herümstreek, un hedd ehren Gesellen den Befehl laten, uptopassen, wenn de Prinzessin mal wedder keme up de Stell: denn nu hedd se eene Macht an ehr, wiel se an eenem so hogen Dage dat Gebet vörgäten hedd. Un so was't nu schehn, datt se sick in eenen Rawen un de Prinzessin in eenen Stieglitz verwandelt un dat arme Kind so lang dör alle Büsche jagt un ängstigt hedd, bet se se in eenen vörtöwerten Gården dreef, worin veele sonne bunte Vägelkens lewden, de up Erlösung hapten. Då müßt Dietlinde nu sitten un trurig singen; denn lustige Stückchen piepen was ehr woll vörgahn.

Dom stund noch lang då, as wenn he vörsteend was, un rührde sick nich, un gapte un gapte. Toletzt fung he allmälig an sick to besinnen, un reep: ick Narr, datt ick hier stah un dat Mul upsparre, as wenn't goldne Gapäppel våm Himmel regnede, de ick fangen wull! Ja woll! ja woll! Himmel, du spreckst eene to dütliche Sprack mit mi: Ick bün de Dom, un ick will de Dom bliwen un mit Gottes Hülp alles utfechten. Denn hebben wi't nich wedder un känen't mit Händen gripen? Is nich de Düwel un sin Heer wedder up'm Platz? un mütt sick datt nich alles so dull un kunterbunt begewen, damit de Dom pröwt ward? O du min sötes sötes Vägelken in dem bunten Rock! Holl di man wacker! Ick will di woll finden un erlösen, un schull ick de Welt dörchriden bet tor Stell, wo se mit Bredern tonagelt is. Se schalt doch min bliwen un ick will een Prinz warden. So sprack he mit sick sülwst, swung sick up sin Roß un red wieder dör den dicken Wold, ahne to weten, wohen, bet de sinkende Nacht ehren swarten Mantel äwer de Erd deckte. Don steg he aff, led sick unner eenen Boom un sleep in; sin Perd äwerst ging bi em im Grase. Un he dheed eenen düchtigen Slap, un as he wedder upwakte, stund de Sünn all hell am Häwen, un de Sünn in sinen Gedanken scheen ook een beten klårer. He settede sick hen in't Gras, lede den Kopp nahdenklich in sine beiden Händ, un dachte un dachte, wo sin buntes Vägelken woll henflagen sin künn. Un as he een paar Stunden so grüwelt hedd, sprung he plötzlich up, slog sick vör den Kopp, un sede: Du Dummkopp! wo ist't henflagen as in den Töwergården, woräwer de olde Hex de Gewalt hett? Hest du denn de Geschichten van den vörrigen Doms umsüs vörtellen hürt?

Un he settede sick wedder to Perd un red frisch furt, bet he in een Dörp kam; då frog he, ob se em nich seggen künnen, wo eene olde Hex wahnde. Un se wüßten't nich edder muggten't ut Angst nich seggen. Un so is he lang lang herümreden un hett in allen Dörpern in un üm den groten Wold fragt, un nüms hett em klåren Bescheid gewen künnt, bet he toletzt in een Dörp kam dicht an dem Barg, den se de Swäbische Alp nömen, kamen is. Då trughe eene olde Fru, de to em sede: Ick will em't woll seggen, wo de grote Hex wahnt, de hier herüm so menniges Jåhr ehr dulles un gefährliches Wesen driwt. De sitt då bawen up dem Barg up der ütersten Spitz, wo de meiste Tid Snee liggt; äwerst wer hett ehr Hus sehn, un wer hett dat Hart sick dåhen to wagen? Dat müßt een rechter Isenfreter sin. Un Dom antwurdede ehr heftig: Dat Hart hew ick un de Isenfreter bün ick. Un de olde Fru sach en an un vörwunderde sick un sede: Nog süht he keck ut, äwerst et were eene Sünd un Schand üm son hübsches junges Blood, wenn he in ehre Nett geröde. Dom äwerst gaff sinem Perde de Spåren un galoppierde den Weg hen, de to der hogen Alp führt.

Un underwegs bedachte he bi sick, wo he't mit der olden Hex anfangen schull, un sede. Vörnehm dörst du nich erschienen, denn markt se Unrath. Un he red torügg wedder in dat Dörp herin, un vörköffte sin Perd un sine Rüstung un sine prächtigen sülwernen un goldnen Kleeder, un tog eenen Burkittel an un nam eenen slichten Stock in de Hand, un ging so des Wegs henup, un sede: Ick will as een Knecht kamen un mi recht dumm un plump stellen, un mi bi der olden Hex vörmeden; so seh ick am besten, wo dat då tosteiht un ob ick ehr nich tüschen ehre Künste spelen kann. Un so ging he den ganzen Dag un den tweeten halwen Dag, då kam he höger up den Barg, wo dat heel kahl un felsig was un de kolden Winde dör kleene trurige Büsch un vörfråren Gras peepen. Un nich wiet dåvan sach he eene noch högere Spitz; de klatterde he mit veelen dusend Sweetdruppen henup, un keek toletzt van bawen an der annern Side in een grönes Dal henaf, dat sehr lustig utsach un wo Hüser mit hellen blinkenden Finstern schemerden un anmodige Böme in der Bloiht stunden. Un he sede to sick: Då hebben wi't. Un as he dat Wurd kum utspraken hedd, stund de olde Hex vör em as een schrumplich krüchich Wief un frog en, wo he her keme un wo he hen wull. Un he antwurd'te: Ick bün een junger Knecht, de sick wat vörsöken will, un ick hew hürt, hier achter'm Barg wahnt eene rike Eddelfru, de sehr vörnähm un mächtig is; bi der mügt ick gern Deenst nehmen. Un de olde Hex sach en glupsch un listig an un sede: De Eddelfru bün ick, un ick hedd woll eenen Knecht nödig, äwerst di kann ick nich bruken: du sühst mi to blank un glatt ut un rückst mi to fin. Adje mit di! Un dåmit vörswund se dör de Büsch, as een Wind hensust.

Un Dom stund då un frur un argerde sick. De olde Hex hedd äwerst mit ehrer Näs de Witterung upfongen, datt he eene grote Kunst an sick hedd, un dat was de Ring van dem Dwarf; dåvör was ehr bang, un deswegen hedd se seggt: ick kann di nich bruken. Dom vull Hunger, Arger un Vördret ging wedder bargaf den Weg, den he mit so surer Arbeit herupstegen was, un he sunn veel un lang hen un her, wo he't anfangen schull, datt he de olde Hex doch belurde un begigelde, datt se en as Knecht in Deenst neme. Un he ging hen un köffde sick Botter un Theer un makte eene swartbrune Salw dårut, besmeerde sick Hut un Gesicht dåmit, un lede sick een paar Dage in der brennenden Sünn hen un let sick recht brun van ehr inbrennen un braden; ook köffte he sick eenen terretenen Kittel un tersletene Schoh un slichte Strümp, un halde sick Düwelsdreck van eenem Apotheker, un den drog he in der Tasch. Denn he hedd oft hürt un lesen, datt de Hexen un Hexenmeisters an dissem Gestank eenen sünnerlichen Gefallen hebben un all oft dåmit lockt un bedragen sünt, as man de Duwen mit Aniskügelken in den Slag lockt. Un dat is keen Wunder; denn dissen Stank sammeln se im Muhrenlande up, wo de olde Fiend en hett gliden laten, as de Erzengel Michel en mit dem blanken Swerdt im Nacken dör de Wüste jagde.

Un as Dom sick so inredet un vörmascherirt hedd, nam he sinen Stock in de Hand un klomm wedder bargan, wo de Oldsche em begegnet was. Un se was strax då un sach går fründlich un fichlich ut; denn de söte Düwelsdreck lockte se heran un erfroide ehr den Mod, un vör sinem benebelnden Gestank kunn se nich rüken, datt he de grote Kunst an sick drog. Un disse tweete Knecht geföll ehr äwermaten woll, un se wurden beid up een Jåhr eenig, datt he ehr as Husknecht denen un Holt hauen, Water dregen un alle Husarbeit verrichten schull. Un he ging mit ehr van der woisten un kahlen Sneespitz herunner woll eene gode halwe Mil, un sach, dat et då unnen im Dal wunderschön un anmodig was, warm un grön un vull der schönsten Blomen un Früchte, een Land as een Paradiesgården, un datt de olde Hex in eenem Slott wahnde, so grot un prächtig, datt et dem mächtigsten Kaiser nich to slicht west were.