Un se gingen un kemen bald wedder un beden Hans in des Hertogs Namen nich quad to sin, un führden en in de prächtigste Harbarg, de in Grodno was, un vier Pagen kemen en in een Bad to führen un twee Knapen stunden vör siner Dör en to bewachten; un Win und Brod un Torten un Pasteiden wurden updragen, datt de Disch knackte. Un dat gefeel em woll un he sprack bi sick sülwst: Nu is de Dag kamen, wo ick keen Flegendöder mehr bün—glücklicher Slag un glückliche säwen Flegen, de ick truff! Un as he tor Genöge geten un drunken hedd, ganz anners, as he noch up dem Theatrium, wo dat ook meist man bildlich herging, de Könige un Helden spelde, ging he to Bedd un vörsunk in sidenen Dunenküssen un reep in Froiden: juchhe, Glück! so ligg ick denn endlich as een Prinz in dinem weeken Schot! O Vader Klas, wenn du nu dinen Sähn mit der Siegerhuw sehn künnst, wat gew' ick dårüm!—Un wiel he eenmal wedder recht ordentlich un düchtig satt was un starken un fürigen Win drunken hedd, slog de Mod in hellen Flammen ut siner Borst herut, un he reep abermals: Fortuna! is dine Bahn glatter as Glattis un din Zopp korter as dat Hasenblömken, ick fat di un holl di fast! Eene Prinzessin för eenem Bier! wat is denn een Bier? Hebben Ridder nich Löwen un Tigern de Tehnen utbraken, un ick schull vör eenen Bier torügg bäwern? Ne! nu un nümmermehr! Un wenn't een Bier were, as de den olden Heidenkönig Adonis wiland doodslog, de de Brüdegam van dem Vagel Phönix was. Nu un nümmermehr! Morgen is ook een Dag un Glück is Glückes Moder. Un mit dissen un dergliken hogen un vörnehmen Würden un Gedanken sleep he lustig in.
As unser Hans so in Win un Dunenbedden un gewaltigen Gedanken äwerflot, was de Jubel un Froid noch wiet gröter up dem Slott, un den ganzen Awend wurd nicks spraken und vörtellt as van dem Ridder Unvörzagt un de Prinzessin kunn sick nich satt fragen un hüren äwer sine Rede Årt un Gestalt. Un de drei Baden streken en gewaltig herut un seden: He is een schöner slanker Herr, un süht ut een påar Oogen—o Gnädigste Prinzessin!—ut een påar Oogen, de Sünn sülwst, de in der ganzen Welt gewiß de hellsten Oogen hett, künn sick in em vörkieken. Un ook nah dem Schild frog se un nah dem Teken up dem Schilde, un de Männer kunnen dat nich recht düden. De eene van en sede: Dat Teken mütt går wat Afsünnerlichs sin, egentlich süht et ut, as wenn't man säwen Flegen sünt, wonah de Held slan will; äwerst dat kann't woll nich sin, då is de Bedüdung gewiß to gering grepen; de beiden annern meenden, de Vägel segen woll binah as vam Flegengeslecht ut, äwerst et weren gewiß utländsche un chinesische edder ostindische un westindische Flegen, as hier to Lande sick nich blicken leten. Ook de olde Hertog kam mit siner Weisheit dåtüschen un meende: Dat künn woll een verblömtes Teken sin van deeper heemlicher Bedüdung, edder et künn up een Wurd gahn, dat de Ridder mal bi eener groten Gelegenheit seggt hedd, tom Bispill: Ick will ju Säwen as de Flegen slan. Unner dissen un annern anmodigen un lustigen Reden vörging den Lüden im Slott de süs so lange Awend swinner as en glücklicher Drom, un se gingen erst lang nah Klock Twelw to Bedd.
As nu de Morgen kam, weren ook de Pagen dem Hans strax tor Hand un drogen de kostbarsten sidenen un güldenen un sülwernen Kleder heran, un de Knapen brächten hellfunkelnde un splitternagelnüe Wapen un leden se dem Ridder to Föten. Un Ridder Unvörzagt kledede sick an—denn dat vörstund he erstaunlich—un spegelde sick in dem Spegel as een Pagellun, un sach würklich prächtig ut. Un he dheed eenige Froidensprüng up sinen flinken Beenen un reep: Hussa! Snidergesell! wes nu frisch un unverzagt, as du di nömst, un spele de Ridder un Prinzen woll, de du so oft up dem Theatrium verstellt hest! Heissa! mine Helden, herbi! Heissa! Holofernes un Alexander un Mitderdat! herbi! un spegelt ju in juwen Schöler! Frisch Hans! wer weet, wat Gott ut di maken will un ob du nich eenen högern Namen up de Scharpstekers proppen schast?—Un he nam de Wapen un betrachtede jedes besünders un wählde sick dat Beste ut; dårup reep he sinen Knapen, un se müßten se em anleggen un umsnallen. Un he sach ut hoch un prächtig as een geburner Fürst. Un toletzt hängde he sick ook eenen Schild up den linken Arm. De Schild äwerst, den he sick utsehn hedd, geföll em, wiel de lütte Gott Amor mit eenem Flitzbagen dårup afbildt was, van dem een glöniger Pil in een rodes Hart flog. He meende dat äwerst as eene Vörblömung, de up de schöne Hertogsdochter anspelde, un dachte bi sick: Ick mütt ehr to vörstahn gewen, wo ick henut will. Den schönsten un stärksten Schild van allen gaff he äwerst an eenen Knapen un sede to em: Gah nu, dreg den Schild tom Maler, un dissen Schild van Papp dåto, un de Maler schull up jenen Schild malen un schriewen, wat up dissem steiht.
Un as ditt dhan was, steeg he de Treppen henaf un swung sick up eenen witten Hingst, de sadelt un uptömd vör der Dör stund, un galoppierde dör de Stadt up dat Slott to; un twee Knapen reden achter em un de Hofftrumpeter un Basunenbläser reden vör em un blösen sinen Intog. Un alles Volk leep em nah un juchte vör Froiden: Hurra! då ritt de grote Säwendöder, de dappre Ridder Unvörzagt! Denn dat Gerücht hedd et äwerall utropen, wer in de Stadt kamen were. Un as de Ridder an der Slottsdör ankamen was, stund de olde Hertog dåvör un de schöne Prinzessin sine Dochter un alle Hofflüde, un empfungen den stolten un hogen Gast, de bi en intehn schull, un führden en de hoge Marmortrepp henup. Un Ridder Unvörzagt wüßt sick so to stellen un to hebben, datt all to minter Mal glöwden, he were ut eenem groten Geslechte un hedd an Königshäwen lewt un mit Prinzessinnen tor Tafel seten. As he äwerst sine Rüstung un de Wapen afleggt hedd, wiesde he sick in siner Jugend un Schönheit un Behendigkeit so anmodig un licht un let so nich een Spierken van dem Snidergesellen marken, datt der Prinzessin dünkte, Hans were de schönste Jüngling, den se in ehrem Lewen sehn hedd, un datt se bi sick sülwst süftede un bedede: O du leewer Gott im Himmel! keenen annern as dissen! giff em doch Sieg äwer den Bier un lat en min Brutbedd bestiegen!
Un nu kam de olde Hertog ook bald up den Bier to spreken un up den Struß, den Hans mit em bestahn mügt. Un Hans stellde sick dåbi so lustig un unvörfeerd datt de Hertog bi sick dachte: de mütt siner Sak wiß sin un goden Mod fatede. Hans bat sick äwerst noch acht Dag ut, bet he den groten Strid wagen wull: denn, sede he, ick bün länger as drei Weken dör juwe polsche un litthausche Wüstenei tagen, wo't nicks to kniepen un to biten gifft, un nu hew ick twee Dag to Foot gahn un binah hungern müßt. Darüm gewt mi de acht Dag Respiet, datt ick mi wedder een beten vörhalen un vörkowern un mine Kräfte stärken kann. Un de Hertog stund em dat gern to, un he un sine Dochter hedden de lustigsten Dage in siner Gesellschaft, un dat kam en vör, as weren se im Himmel un as hedde de Langewiel up ewig van en Afsched namen. Denn Hans vörtellde en de wunderlichsten Geschichten un Aventüren un bröcht hier alles an den Mann, wat he jemals up dem Theatrium spelt edder in Bökern lesen hedd. Denn he hedd eenen klüftigen un anslägschen Kopp un eene smidige Tung, un kunn recht ärdig vörtellen.
Den drüdden Dag, as de Maler mit dem Schild kam un alle den Schild betrachteden un de Flegen un de Inschrift dårup, vörwunderden se sick sehr un keeken den Ridder Unvörzagt an, äwerst nüms wagde dat Wurd an en to richten. Toletzt nam de olde Hertog, de sick sehr wise dünkte, sick den Mod en to fragen un sede: Herr Ridder, ick bild mi in, ick seh doch recht? Ditt is juwe Hand, un ditt sünt säwen Flegen? un disse Flegen bedüden gewiß een Wurd, dat ji mal spraken hewt bi eener groten Gelegenheit, bi irgend eenem Strid edder in eenem Duwell? un ji hewt de Flegen tor Erinnerung an eene grote Dhad up juwen Schild malen laten?
Un Hans bedachte sick nich lang un antwurd'te: Dittmal, Herr Hertog, hewt ji't doch nich ganz drapen; de Flegen sünt würklich Flegen un bedüden Flegen, un ick will ju vörtellen, wo se up minen Schild kamen sünt. Vör drei Jåhr, as ick toerst in Ridderschaft un up Aventüren in de Welt utred, satt ick mal in Ägyptenland nich wiet van eener Stadt, de Rosette het, in eener slichten Leeschchütt un drunk een Glas Win, wobi ick insleep. Då kettelde eene Fleg mi up der Hand, un ick slog blindlings üm mi un truff eenen Hupen Flegen, de den Win insogen, den ick up den Disch vörspillt hedd—un seh! säwen Flegen legen as Liken då. Un ick red wieder, un red an dem groten Nil een Stück Weges hen. Då kemen säwen grote Draken geflagen van denjenigen, de då flegen känen; un jeder Drak was woll millionenmal gröter as de gröteste Fleg; un de Beester flögen grad up mi los, as wenn se mi vörslingen wullen, un Für un Gift flog ut ehren Rachen. Un ick tog minen scharpen Helper ut der Sched un höll unvörfeerd up minem Hingst, un as de Vägel heran susden, dheed ick eenen degen runden Zirkelhieb, un då legen se alle Säwen un zappelden in ehrem Bloode. Dat Blood äwerst flot as een roder füriger See, un ick müßt minem Hingst de Spåren gewen un Rietut nehmen, denn wi hedden beede dårin vörsupen künnt. Un hier, Herr Hertog, hewt ji de Geschicht, worüm ick de Flegen up minen Schild malen let, denn ick dachte, se weren eene Vörbedüdung up de säwen Draken west, de unner miner Fust fallen schullen. Un so mag man seggen, datt de Flegen Flegen un ook keene Flegen sünt, denn se bedüden ook Draken. Äwerst Flegen mütten se eenmal bliwen, un ick mütt se as een Glücksteken mines ersten groten Aventürs woll as Flegen, solang ick lewe, up minem Schild dregen. Un van då an nömden de Lüde mi den Säwendöder, un reepen achter mi her: seht! seht! då ritt de Säwendöder! un wenn se ook Flegenridder ropen, wat scher ick mi dårüm? Denn wåhrhaftig een Bier un een Löw is oft ehr to drapen un to slan as eene Fleg edder Mügg—un ji hewt woll de Fabel vörtellen hürt van dem Löwen un van der Mügg?
Sonne un desglieken Reden un Kortzwiel höllen un bedrewen se recht angenehm im Slott, un de acht Dage vörgingen as eene Minut. Un as de achte Dag kam, då kann man eben nich seggen, datt unserm Hans sünderlich lustig to Mod was; äwerst he höll sick wacker un let sick nicks marken, un stellde sick so frisch un unvörzagt, as sin Nam was. Würklich hedden dat schöne Lewen in dem Hertogsslott un de Wapen, de he drog, un de ridderliche Smuck, womit he angedhan, un de Nam, womit he ropen wurd, un de Heldengeschichten, de he vörtellde un van annern vörtellen hürde, un de schönen Oogen der Prinzessin, de Glück un Leew up en funkelden, em Für un Mod in't Hart blasen, un oft flüsterde dat in em: Up! up! Hans! wo oft hest du van der Allmacht schöner Oogen spraken, för de man in teindusend Doode gahn kann—nu hest du disse schönen Oogen, de schönsten Oogen der allerholdseligsten un allerschönsten Prinzessin—un du wust nu vörzuffen? Frisch drup! een feiger Kerl freit keene Prinzessin—un wer weet, wat dat Glück för Würfel för di im Sack hett? Frisch eenen dappern Wurf in de Schanz! Wer weet, wat herutspringen kann? un hett sick't nich wunderlich nog würfelt? un wat hest du veel dåto dhan?—Un Hans was fardig un trat ganz munter mit vuller Rüstung in den Saal, un tröstede de schöne Prinzessin, der dat Weenen hüt veel näger satt as dat Lachen, un sede tom Hertog: Fahrwoll! Herr Hertog! nümmer seht ji mi wedder as mit der Bierhut up dissem Speer. Un de Hertog was godes Modes, un de Jüngling dücht em går glücklich un herzhaft. Un he wull em een grotes Geleide gewen, datt he as een Fürst to dem Platz henriden kunn, wo de Bier gewöhnlich lag. Äwerst Hans vörbad sick dat un sede: Twee Knapen, Herr Hertog, latet mitrieden bet up den halwen Weg un mi wiesen, wo ick den Bier finden mag. Då mägen se denn holden bliwen, bet ick mit der Arbeit mit dem Undeerd fardig bün. Un de Hertog gaff sick drin un sede, et schull alles schehn, as de edle Ridder wull. Un Hans küßte der Prinzessin de Hand, swung sick in den Sadel, un susde im rasselnden Galopp äwer dem Slotthoff, un twee Knapen susden em nah. Un de Prinzessin, de mit ehrem Vader im Finster lag, kunn den Anblick nich utholden un to swåre Gedanken flogen ehr dör de Seele, un se beswimde un sunk tosam in ehrer Hartensangst. De Hertog äwerst drog se up ehr Bedd un tröstede se un sprack: Du müßt nich so trurig sin, min trutes Duwign! Dittmal krigst du eenen Mann, un wat för eenen Mann! Mine Swaning un Gisching bedregen mi dittmal nich.
Un as de Ridder Unvörzagd up dem halwen Weg was, höllen de Knapen still, de as Wegwiesers mit em reden weren, und seden: Sühst du då, Herr Ridder, den Footpat linker Hand, de äwer de gröne Wisch in den groten Wold führt? Up dem rid een halwes Stündken furt, un du warst eenen grönen Platz sehn, un up dem Platz eene Cistern mit eenem isernen Gitter; ook steiht då eene grote Eek.—Då kannst du holden bliwen un up den Bier luren; denn üm de Middagstid kümmt dat böse Deerd fast jümmer dåhen, up dem Platz to wöhlen un sick in eenem Morast nah dåbi to köhlen un to wöltern.
Un Hans red van en un sede en bi'm Wegriden den kecken Besched: Töwt hier, bet ick wedder kam; denn in een paar Stunden bün ick mit Gotts Hülp wedder hier, un de Eber haut nich mehr.—Un de beiden Knapen dachten ehr Deel, un Hans, as he so henred, dacht ook sin Deel; äwerst dat dücht em doch går to schimplich, de Flucht to nehmen, ahnen den Bier int Gesicht sehn to hebben. Un as he up den grönen Platz kam, wo de grote Eek stund un de Cistern mit dem isernen Gitter, pupperde em sin Hart so gewaltig, datt he't slan hüren kunn, un he keek sick mit groten Oogen üm, ob he nicks sehn künn, un spitzte de Ohren, ob he nicks dör de Strük ruscheln hürde. Un dat was ganz still, as't üm den Middag in den Büschen is, un keen Vägelken flog edder zirpte. Un he steg van dem Perde un let dat gräsen, un tog sine Rüstung ut, un smet alle Wapen weg; alleen dat Swert behöll he an der Side. Denn, sede he ganz vörnünftig, wat schall mi woll dat Isen helpen gegen een Fell, då keen Isen dör geiht? to springen un to danzen äwerst künn't gewen, un då is dat Beste, man makt sick flink un behend to Foot. Un Hans stellde sick nu bi eenem jungen Boom hen, de veele Telgen hedd, in Gedanken, den Bier aftowachten un to sehn, wo he utsege. Düchte dat Deerd em denn to schrecklich un gefährlich, so künn he swind up den Boom klettern un den Düwel unnen toben laten. Ook sine Cither hedd he mitnahmen un an den Sadelknop hängt, un höll se in der Hand un wull vörsöken, ob he den Bier nich in'n Slap spelen un em denn so heemlich eens bibringen un utwischen künn. Denn he erinnerde sick, datt he mal in eenem Book lesen hedd, datt Swin sehr musikalische Deerde weren un gewaltig up de Musik horckten.