Ich werde so frei sein.
Wie steif er das sagt. Es klingt sehr komisch und sein bleiches Gesicht hat sich ein wenig gerötet vor Freude.
Der Wind rauscht stärker durch die Bäume und wirft mir Blätter und kleine Zweige ins Haar. Das paßt mir. Ich schüttle sie rasch und energisch ab. Dabei fallen mir die Locken auf die Schultern. Ich weiß es sehr gut, aber ich sehe es nicht.
Jetzt beginnt Ihre Stunde. Stellen Sie sich mir gegenüber. So. Und nun geben Sie Acht. Vor allem zeige ich Ihnen die vier Positionen.
Ich hebe das Kleid ein wenig in die Höhe, um ihn meine Füße sehen zu lassen, und mache es ihm vor. Er macht es möglichst korrekt und möglichst ungeschickt nach.
Ja, ja, so ist es schon recht. Aber Sie müssen mehr auf Kleinigkeiten achten. Sie setzen die Füße viel zu viel auswärts – noch immer zu viel – ach warten Sie!
Ich trete rasch an ihn heran und bringe mit der Spitze meines Fußes den seinigen in die richtige Lage.
Nun treten Sie rechts in die zweite Position, ziehen den linken Fuß an, neigen den Kopf – nicht so tief, nicht so tief! – stehen wieder gerade und treten links einen Schritt zurück. Das wäre die Hauptsache. Jetzt muß aber erst die Leichtigkeit, der gewisse Elan –
Elan?
Pardon! Bitte noch einmal .... Gut – sehr gut. Nur Ihr Gesicht schaut so unliebenswürdig drein, lächeln Sie ein wenig, noch ein wenig ...