VERWEILEN UM MITTERNACHT
Um Mitternacht erwachst du. Glocken fallen
Wie Stürme an die Schwelle deines Traums.
Unendlich schwingt das Leben im Gefäß des Raums,
Ob allen Sternen muß sein Herzschlag hallen.
Es steigen an die Klänge, die sich ründen.
Die alte Stadt fühlt hilflos die gewordne Zeit,
Sie beugt sich tief: sie ist bereit,
In Schoß der Quelle einzumünden.
Hinschwingt ein letzter Klang in ferne Sphären.