Was trieb dich, Freund, dem Tod die Hand zu reichen?

Das Wimmern der Gepeitschten? Die geschluchzten Hungerklagen?

Die Jahre, die wie Leichenratten unsern Leib zernagen?

Die ruhelosen Schritte, die zu unsern Häuptern schleichen?

Trieb dich der stumme Hohn der leidverfilzten Wände,

Der wie ein Nachtmahr unsre Brust bedrückt?

Wir wissen’s nicht. Wir wissen nur, daß Menschenhände

Einander wehe tun. Daß keine Hilfebrücke überbrückt

Die Ströme Ich und Du. Daß wir den Weg verlieren

Im Dunkel dieses Hauses. Daß wir frieren.