Lange reiten sie stumm durch die schnell fallende graurote Dämmerung, der Zitadelle zu, die mit schlanken Minaretts wie mit spitzen Fingern lockend winkt. Friede in der Luft und Abendgeruch. Fritz hält im Augenwinkel einen Bildausschnitt fest: die kleine Zügelhand im Stulphandschuh, ein schmales Knie, die Fußspitze im engen Steigbügel. Das Knarren des Sattelleders am feinen Lack des Reitstiefels gibt wohltuend den Begriff von warmer Nähe. Glückselige Stunde, da alle Wünsche satt schlafen! Warum noch ein Morgen ... alleine wieder unter Fremden ... die Bank ... verfluchter Käfig!
Um der steigenden Wehleidigkeit Herr zu werden, singt Fritz ein Rekrutenlied laut hinaus:
„Meine Mutter, wenn du kommst,
Meine Mutter, wenn du kommst
Nach Erlau,
In dem Fenster von Kasern’,
In dem Fenster von Kasern’
Hineinschau!
Drinnen sitzt dein Andrusz Ferencz,
Den du hast