DIE STRASSE

Auf violetten Dünsten schwimmen Lichter

Von brennend hohem Gelb. Du tauchst hinein,

Gewirbelt blindlings in ein Meer Gesichter,

Blaß, atmend nah. Versinkst. Und bist allein.

Nur du. Zum Prüfen fühlst du deine Hände

Und weißt, du träumst. Der Traum steigt weiß empor.

Vor dir erkennst du steile Straßenwände,

Behängt mit seltsam hellem Lichterflor.

Dein Ohr ist zu. Nur deine Augen fühlen.