[10] Hier wären Studien an Europäer-Mongolenmischungen, die auch nebenbei auf anderen Gebieten vielversprechend wären, dringend erwünscht.
[11] Darauf beruht die Anwendbarkeit zum (forensisch) Identitätsnachweis von Personen. Man hat die Linienanordnung zu solchen Zwecken systematisch eingeteilt.
[12] Von sozialer Auslese soll hier abgesehen werden.
[C] Nach den „dinarischen“ Alpen.
[D] Von οργάο heftig verlangen und ὁριστός bestimmbar. Für Psychiater, welche Anstoß daran nehmen, daß ich als Nichtpsychiater einen solchen Fachausdruck einzuführen wage, möchte ich bemerken, daß damit ja kein neuer Krankheitsbegriff bezeichnet werden soll, sondern nur eine Art der Psychopathie, welche auch bisher schon abgegrenzt und als „psychogener Reaktionstyp“ oder mit andern wenig treffenden Namen bezeichnet wurde.
[E] το ἴδιον = das Eigene, das innere Wesen; χινεῖν = etwas Feststehendes erschüttern, verändern.
[F] Diese Auffassung ist allerdings von den maßgebenden Autoritäten noch nicht anerkannt, wozu freilich bisher auch noch keine Gelegenheit gegeben war, da ich sie noch nicht anderweitig veröffentlicht habe. M. E. ist sie aber durch die schon bekannten Erfahrungstatsachen völlig gesichert. Sie stellt nur das Fazit aus diesen dar.
Anmerkungen zur Transkription:
Der vorliegende Text wurde anhand der 1921 erschienenen Buchausgabe erstellt. Satzzeichen wurden stillschweigend korrigiert. Voneinander abweichende Schreibweisen, insbesondere bei Eigennamen und Fremdwörtern (z.B. ‚Pygmaeen/Pygmaen/Pygmäen‘ oder ‚Seborrhoe/Seborrhöe‘, etc.) wurden beibehalten.