Die Werke von Rüdin und Lundborg behandeln auch die Methodik der Erblichkeitsforschung. Im übrigen muß zur Orientierung über die Literatur zum 3. und 4. Kapiteldes dritten Abschnitts (S. 239266 ) auf diezum ersten Abschnitt genannten Werke verwiesen werden.

Zum vierten Abschnitt.

Peters, W. Über Vererbung psychischer Fähigkeiten. Leipzig 1915 (Grundlegendes Werk mit sorgfältig ausgewählten Literaturangaben.)

Ziegler, H. E. Die Vererbungslehre in der Biologie und in der Soziologie. Jena 1918. (Auf dieses schon eingangs genannte Werk sei hier noch einmal ausdrücklich hingewiesen, weil unsere Darstellung der Erblichkeit geistiger Begabung sich teilweise darauf stützt.)

Schallmayer, W. Vererbung und Auslese. 4. Aufl. Jena 1920. (Dieses umfassende Werk ist zwar auch für die Gegenstände der früheren Abschnitte unseres Lehrbuches von Bedeutung, ganz besonders aber für den vierten Abschnitt. Es enthält auch ein sorgfältiges und ausführliches Literaturverzeichnis. Wenn Verf. den Zusammenhang zwischen anthropologischer Rasse und Begabung leugnet, so können wir ihm darin allerdings nicht folgen.)

Galton, F. Hereditary Genius. London 1869. (Das klassische Werk über die Erblichkeit der Begabung. Die unter dem Titel „Genie und Vererbung“ erschienene deutsche Übersetzung ist leider nicht ganz glücklich.)

— — Natural Inheritance. London 1889. (Ebenfalls klassisch, obwohl in mancher Hinsicht überholt.)

Popenoe, P. u. Johnson, R. H. Applied Eugenics. Neu York 1920. (Dieses schon genannte Werk behandelt die Erblichkeit der seelischen Anlagen in ganz besonders glücklicher Weise.)

Lombroso, C. Der geniale Mensch. Hamburg 1900. (Obwohl einseitig und überholt soll das i. J. 1864 erschienene Buch Lombrosos wegen seiner originalen Bedeutung hier doch Erwähnung finden.)

Moebius, P. J. Das Pathologische bei Goethe. Leipzig 1898.