- Das Weibchen γ kann sich paaren mit dem Männchen II und wird geben:
- 2⁄4
- n
- schwarze
- AA
- -, 2⁄4
- n
- schwarze
- Aa
- -Tiere.
- Das Weibchen γ kann sich paaren mit dem Männchen III und wird geben:
- 1⁄4
- n
- schwarze
- AA
- -, 2⁄4
- n
- schwarze
- Aa
- -, 1⁄4
- n
- weiße
- aa
- -Tiere.
- Das Ergebnis aller möglichen Paarungen: 25⁄4
- n
- schwarze
- AA
- , 10⁄4
- n
- schwarze
- Aa
- , 1⁄4
- n
- weiße
- aa-
- Tiere.
Da alle Paarungen die gleiche Wahrscheinlichkeit haben, wird sich als Ergebnis einer sehr großen Anzahl derartiger Paarungen eine Population ergeben müssen, in der die Kategorien AA, Aa und aa im Verhältnis von 25 : 10 : 1 stehen, d. h. in dem gleichen Verhältnis, das schon in der F 1 -Generation vorlag.
Überlassen wir eine solche Population noch weiter einer freien regellosen Vermehrung, so werden auch alle folgenden Generationen das gleiche Zahlenverhältnis zwischen den weißen und den beiden Sorten von schwarzen Tieren aufweisen. Man kann so leicht für jede beliebige Ausgangsgeneration errechnen, welche Zusammensetzung eine daraus hervorgehende Population aufweisen wird.
Voraussetzung ist dabei, daß keine „Zufuhr von fremdem Blut“ stattfindet, und daß die verschiedenen Kategorien gleich lebens- und fortpflanzungsfähig sind, so daß also kein Auslesevorgang eingreift.
Wie wird die Sachlage nun aber, wenn dauernd einzelne bestimmte Kombinationen ausgemerzt werden oder sich unterdurchschnittlich vermehren? Wählen wir auch hier wieder ein einfaches schematisches Beispiel: Wir bringen auf eine Insel zwei weibliche blaue Angorakaninchen von der Formel AA XX BB CC dd gg vv (vgl. wegen der FormelS. 36 ) und zwei männliche kurzhaarige wildfarbige von der Formel AA XX BB CC DD GG VV. Die F 1 -Generation besteht dann aus —[5] Dd Gg Vv- Tieren, die alle kurzhaarig und wildfarbig sind, und die F 2 -Generation besteht aus den nachstehenden Kategorien in dem in Klammern beigefügten Häufigkeitsverhältnissen:
— DGV
wildfarbig
kurzhaarig
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