»Ja, danke,« murmelte ich.

»And that's allright,« lächelte der Texaner, sich bequem gegen die Bar lehnend. »Sie sind frisch von drüben? Ja? Kam mir nämlich so vor. Mein Vater ist auch von Deutschland nach Texas gekommen. Hm ja, ich spreche aber lieber englisch. Was wollen Sie hier beginnen?«

»Das weiß ich eben nicht!« platzte ich heraus.

»Kann ich mir denken!« meinte er. Er sah mich nachdenklich an und kaute an seiner Zigarre. »Well, lassen Sie uns wieder ins Rauchzimmer gehen, wenn's Ihnen recht ist. Bißchen plaudern. Ja?«

Wir setzten uns in die weichen Rohrstühle, ich und der erste Mensch in dieser Texasstadt, der sich um mich kümmerte.

»Well – und wie gefällt's Ihnen im guten alten Texas?«

»Gar nicht!« stöhnte ich.

Da lachte er auf und schlug sich aufs Knie. »Mann, erzählen Sie 'mal, wenn Sie wollen. Will mich ja nicht aufdrängen. Würd' Ihnen aber gerne einen Rat geben.«

Bruder Leichtfuß ließ sich nicht lange nötigen in seinem Jammer und sprudelte hervor, wie schlecht es ihm ginge und wie erbärmlich er daran sei.

»Ist nichts dabei. Gar nicht schlimm!« sagte der Texaner gleichmütig, als ich geendet hatte. Und dann brach er auf einmal in schallendes Gelächter aus.