Eines Abends saßen wir im Klub und stellten lachend einen Anfall von allgemeiner Trägheit fest. Holloway hatte seine Pflichten auf einen assistant abgewimmelt, Burton sich vorzeitig aus der Redaktion gedrückt, und Norris meinte gähnend, heute sollten einmal die anderen arbeiten an seiner Stelle. Nach Hause gehen aber wollte keiner so recht. Der eine stimmte für Poker, der andere für ein Varieté, der dritte für einen Bowerybummel. Bis endlich Dick Burton entschied:
»Gaiety-Theater! Die Tänze sollen sehr hübsch sein. Und wir wollen die ladies mitnehmen!«
»Gut!« nickte Holloway.
Und es entstand ein allgemeiner Exodus nach den Telephonzellen, um die Frauen herbeizurufen. Dicky hatte die Polstertüre offen gelassen und ich hörte deutlich sein —
»Jawohl, ins Gaiety-Theater — die Kinder sind doch schon im Bett — bißchen fix, Lizzie, — jawohl, ich bin hier im Klub — wir gehen alle miteinander — du fährst natürlich mit der elevated — in dreißig Minuten kannst du hier sein — au revoir, sweetheart...«
Da riß ich die Augen weit auf und starrte den zurückkehrenden Dicky an, als sei er auf einmal ein ganz anderer Mensch geworden. Nicht um alle Welt hätte ich den Mund halten können —
»Bist — du — denn — verheiratet, Dicky?«
»Very much so,« antwortete Dick erstaunt. »Aber sehr! Ganz außergewöhnlich so!«
»Und du hast Kinder?«
»Einen ganzen Hut voll,« grinste Dick. »Vier Stück. Weshalb in aller Welt denn nicht?«